Die Produktion in Europa sei günstiger als in den USA, heißt es bei dem Möbelriesen.

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Washington/Stockholm – Der Möbelriese Ikea schließt seine einzige Fabrik in den USA und streicht damit 300 Stellen. Der schwedische Konzern begründete das am Montag mit hohen Rohstoffpreisen in den USA. Die Fertigung von Möbeln sei deswegen in dem Werk in Danville im Bundesstaat Virginia "deutlich" teurer als in Europa.

Das Unternehmen habe zwar große Anstrengungen unternommen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Fabrik zu verbessern, erklärte Ikea. Aufgrund der Kosten könne die Produktion an dem Standort aber nicht fortgesetzt werden.

20.000 Mitarbeiter in 24 Produktionsstätten

Die 2008 eröffnete Fabrik, in der unter anderem Holzregale für die Märkte in den USA und Kanada gefertigt werden, soll nun zum Jahresende schließen. Den Mitarbeitern solle geholfen werden, neue Jobs zu finden, erklärte der Möbelkonzern. Ikea unterhält in neun Ländern 24 Produktionsstätten und beschäftigt dort rund 20.000 Arbeiter. (APA, 16.7.2019)