Noch ist die "Kleine" namenlos, am Donnerstag wird das Prozedere bekannt gegeben, wie sich dieser Zustand ändert.

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Wien – Wer beim Anblick von Tierbabys in ekstatische Verzückung gerät, hat ab Freitag besonders großen Grund zur Freude. Das noch namenlose Schönbrunner Elefantenbaby wird ab diesem Tag nämlich für die Zoobesucher zu sehen sein. Wie der Tiergarten am Dienstag bekannt gab, entwickelt sich der Nachwuchs prächtig, so dass das neugeborene Weibchen mit Mutter "Numbi" für eine Stunde pro Tag (10.00 bis 11.00 Uhr) beobachtet werden kann. Den Rest des Tages wird den Tieren Ruhe im hinteren Bereich der Anlage gegönnt.

Das Elefantenbaby wird mit jedem Tag aktiver und selbstständiger, berichtete der Schönbrunner Tiergarten. Das Weibchen entfernt sich manchmal sogar schon ein paar Schritte von Mutter "Numbi", die stets ein wachsames Auge auf ihren Nachwuchs hat. Neugierig erkundet das Elefantenbaby die Umgebung. Mittlerweile ist die Kleine mit dem Rüssel schon sehr geschickt und kann sogar Dinge wie Pellets aufheben. Natürlich frisst sie die Pellets aber nicht, denn auf ihrem Speiseplan steht derzeit ausschließlich Muttermilch.

Am Donnerstag gibt der Tiergarten bei einem Pressetermin bekannt, wie der Nachwuchs zu seinem Namen kommen wird. Details wurden nicht genannt. Der Name für Bruder "Tuluba" wurde nach einer Internetabstimmung bekannt gegeben. (APA, 16.07.2019)