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Sie bestellen gerne Essen nach Hause? E-Scooter sind ihre neuen Lieblingszweiräder in der Stadt? Und wenn Sie schnell doch einmal per Auto wohin müssen, rufen Sie ein Uber? Dann wäre wohl das neue Aboangebot etwas für Sie, das besagter Anbieter gerade erprobt. Allerdings nicht in Wien, sondern in San Francisco und Chicago.

Nutzer in der Stadt an den Great Lakes und in der kalifornischen Techmetropole können 25 Euro monatlich für ein Sammelangebot zahlen. Dafür können Sie ohne Zusatzgebühren Bestellungen aus Restaurants mit Uber Eats liefern lassen, mit E-Bikes und E-Scootern des Anbieters Jump fahren und sich von Uber-Autos zum ermäßigten Preis von A nach B bringen lassen, berichtet Techcrunch.

Der Konkurrenz um einen Lieferdienst voraus

Der Test scheint effektiv eine Ausweitung des "Ride Pass" zu sein. Dieser kostet 15 bis 25 Dollar je nach Stadt, abhängig davon, ob Scooter und Räder dort verfügbar sind. Er beinhaltet 30 Minuten Fahrtzeit ohne Zusatzgebühren und danach vergünstigte Preise. Das neue Angebot bezieht nun Uber Eats mit ein.

Man wolle der bevorzugte Transportdienst für den täglichen Bedarf werden, erklärt das Unternehmen in einer Stellungnahme. Tatsächlich könnte Uber mit seinem Monatsabo der Konkurrenz einige Probleme machen. Denn während direkte Konkurrenten wie Lyft zwar ebenfalls an einigen Orten neben einem Fahrtdienst auch E-Scooter anbieten, gibt es bislang keinen zweiten Betreiber, der außerdem auch einen Lieferdienst für Essen betreibt. (red, 23.07.2019)