Bei Orange läuft es rund.

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Der französische Telekomkonzern Orange hat im zweiten Jahresviertel trotz des straffen Wettbewerbs auf dem Heimatmarkt mehr umgesetzt als von Analysten erwartet. Von April bis Ende Juni legte der Umsatz im Vorjahresvergleich um ein halbes Prozent auf 10,39 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte.

Treiber waren unter anderem starke Geschäfte in Afrika und im Nahen Osten. In Spanien lief es dagegen weniger rund. Das um Sondereffekte und die neue Leasing-Bilanzierung bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitdaal) wuchs insgesamt um knapp ein Prozent auf 3,38 Milliarden Euro.

Ausblick

Die Prognose bestätigte Konzernchef Stephane Richard zugleich. So soll das Plus beim Ebitdaal 2019 nicht ganz so hoch wie im Vorjahr ausfallen. Gleichzeitig sollen die Investitionen zurückgehen. Der operative Cash Flow soll auf vergleichbarer Basis über dem Vorjahreswert liegen.

Bei der angepeilten Dividende für das Geschäftsjahr 2019 von 70 Cent pro Aktie soll es zudem bleiben. Konzernchef Stephane Richard hatte diesbezüglich zuletzt angedeutet, dass dies auch ein Richtwert für die künftige Entwicklung sein dürfte. (APA, 25.7.2019)