Auf Netflix läuft die siebte und letzte Staffel der Gefängnisserie "Orange is the New Black" an, eine der frühen erfolgreichen Serienproduktionen, mit der der Streamingdienst groß geworden ist. "Orange is the New Black" ist so bahnbrechend, da sich in der ersten Staffel alles um eine einzige Hauptdarstellerin dreht, danach aber immer mehr Rollen in den Vordergrund treten. Mittels Rückblende bekommt der Zuseher Einblick in das Vorleben der Protagonistinnen.

Das erinnert frappant an die erste Staffel von "Türkis is the New Black" vulgo Regierung Kurz I. Wie das Original begann auch sie mit der überragenden Figur des Bundeskanzlers. Doch mit der Zeit spielten sich immer mehr Rollen in den Vordergrund, so wie der reitende Innenminister Kickl oder die auf die Wirtschaft fixierte Sozialministerin Hartinger-Klein. Eine Oscar-reif inszenierte Rückblende gab es auch: Ibiza-Gate. Sie diente praktischerweise gleich als Cliffhanger für das Ende der ersten Staffel.

In der Drehpause nach Ibiza und ins Silicon Valley

Seit den dramatischen Ereignissen vom Mai hängt der Zuseher in der Luft. Das Ensemble treibt sich zwischen Ibiza und Silicon Valley herum und niemand weiß, wie es weitergehen wird. Egal. Nun beginnt der (offizielle) Wahlkampf. Und im Herbst beginnt dann endlich die zweite Staffel. Das wird sicher wieder spannend. (Markus A. Gaßner, 26.7.2019)

Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

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