T-Mobile USA wartet auf eine Entscheidung zur anvisierten Fusion mit Sprint.

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Die US-Tochter des Bonner Telekom-Konzerns wächst weiter kräftig, bleibt jedoch Neuigkeiten zur Fusion mit dem Rivalen Sprint schuldig. Nach Abzug von Kündigungen kamen im zweiten Quartal 710.000 neue Telefonverträge unter eigener Marke dazu, wie T-Mobile US am Donnerstag mitteilte. Damit wurden die Erwartungen übertroffen.

Auch der Gewinn lag mit einem Anstieg um 20 Prozent im Jahresvergleich auf 939 Millionen Dollar (842 Mio Euro) über den Prognosen. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 11 Milliarden Dollar.

Für mehr Spannung als die Quartalszahlen sorgt am Markt derzeit allerdings die Frage, ob und wann die US-Kartellwächter den angestrebten Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint genehmigen. Viele Anleger hatten mit einer Entscheidung nach Börsenschluss gerechnet, doch eine Mitteilung des Justizministeriums blieb zunächst aus und T-Mobile verschob eine geplante Konferenzschalte in letzter Minute. Die milliardenschwere Fusion ist wettbewerbsrechtlich umstritten – einige US-Bundesstaaten klagen gegen das Vorhaben. (APA, 26.7.2019)