Am ersten Tag des Wiener Popfests hat DER STANDARD die Zuschauerinnen und Zuschauer gefragt, ob ihnen was am Line-up auffalle.
DER STANDARD

Die Kuratorinnen Mira Lu Kovacs und Yasmo verstehen die Frage nicht, wie sie es geschafft hätten, ein solch diverses Programm zu erstellen. Sie hätten Künstler und Künstlerinnen nach persönlichem Geschmack ausgewählt und das sei eben dabei rausgekommen: nahezu 100 Prozent Frauenquote am Donnerstag, abgesehen von Sänger und Geschlechterrollen-Kunstfigur Conchita Wurst, die das Finale des ersten Abends auf der Hauptbühne mit Band bestritt.

Auch die folgenden Tage werden von weiblichen, migrantischen und queeren Acts dominiert. Bei den befragten Besucherinnen und Besuchern auf dem Karlsplatz kommt das gut an. Es zeige, dass Ausreden wie "Es gibt nicht so viele weibliche Artists" oder "Die Leute hören das nicht so gerne" Bullshit seien, wie eine Besucherin sagt. (Maria von Usslar, 26.7.2019)