Kraftpaket Caeleb Dressel.

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Regan Smith registriert ihre Zeit.

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Gwangju – Bei der Schwimm-Weltmeisterschaften in Gwangju hat es am Freitag drei weitere Weltrekorde gegeben. Der US-Amerikaner Caeleb Dressel schlug über 100 m Delfin im Halbfinale nach 49,50 Sekunden an und verbesserte die seit 1. August 2009 geltende Marke seines Landsmannes Michael Phelps (49,82) deutlich.

Im Halbfinale über 200 m Rücken trumpfte die erst 17-jährige Regan Smith auf. Die US-Amerikanerin blieb mit 2:03,35 Minuten unter der bisherigen Bestmarke ihrer Landsfrau Missy Franklin (2:04,06/2012).

Der Russe Anton Schupkow hat mit Weltrekord den Titel über 200 m Brust gewonnen. In 2:06,12 Min. verbesserte er die 2:06,67, die der Australier Matthew Wilson im Halbfinale erreicht hatte. Dieser hatte die seit Jänner 2017 vom Japaner Ippei Watanabe gehaltene Bestmarke egalisiert.

Die Burgenländerin Lena Grabowski hatte in der Früh-Session zweimal über 200 m Rücken anzutreten. In den Vorläufen hatte sie ex aequo Rang 17 belegt, musste damit in ein Swim-off um den ersten Reserveplatz für das Semifinale. Das gewann die 16-Jährige gegen die Bulgarin Gabriela Georgiewa klar, wobei Grabowski in 2:10,79 sogar 0,13 Sekunden unter ihrem Ende April in Graz fixierten nationalen Rekord blieb.

Marlene Kahler wurde über 800 m Kraul 22., Bernhard Reitshammer im Kraulsprint 49. Kahler hatte auf der letzten ihrer vier WM-Strecken auf einen OSV-Rekord und die Olympic Qualifying Time gehofft, verpasste diese Ziele jedoch in 8:45,13 Min. um 8,73 bzw. 11,77 Sekunden klar.

Reitshammer blieb über 50 m Kraul in 22,91 um 0,17 Sek. über seiner Bestleistung, auf den Aufstieg ins Semifinale fehlten dem 25-jährigen Tiroler in einem Feld von 131 Aktiven 0,70 Sek. In den Samstag-Vorläufen tritt Reitshammer über die nicht-olympische Distanz 50 m Rücken an. Der letzte OSV-Auftritt bei diesen Titelkämpfen in Südkorea ist am Sonntag Patrick Staber über 400 m Lagen vorbehalten. (APA, 26.7.2019)