Raheem Sterling

Foto: REUTERS/Issei Kato

London – Europa-League-Sieger FC Chelsea hat einen seiner Fans wegen rassistischen Äußerungen während eines Premier-League-Spiels mit einem lebenslangen Stadionverbot belegt. Dies teilten die Blues am Dienstag mit.

Der Beschuldigte hatte Nationalspieler Raheem Sterling von Manchester City im Dezember vergangenen Jahres rassistisch beleidigt. Der 24-Jährige war am Spielfeldrand der Stamford Bridge lautstark beschimpft worden, das hatten Videos bewiesen, die in den sozialen Medien geteilt worden waren.

Gegen fünf weitere Anhänger verhängten die West-Londoner vorübergehende Stadionverbote für ein bis zwei Jahre wegen Beleidigungen sowie wegen bedrohlichen und aggressiven Verhaltens während der gleichen Begegnung am 8. Dezember.

"In diesem Fall hat das Verhalten aller sechs Personen die Grenze dessen überschritten, was akzeptabel ist", teilte der Klub mit: "Bei seiner Entscheidung berücksichtigte der Klub die Verleugnung durch den Einzelnen sowie eine Reihe anderer Beweise, einschließlich Videobeweisen und Beweise von zwei Lippenlese-Experten – die beide darauf verwiesen, dass die beschuldigte Person Wörter verwendet hat, die rassistisch beleidigend sind." (sid, 30.7.2019)