Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Produkt des Konzerns.

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San Francisco – Das iPhone-Geschäft von Apple ist auch im vergangenen Quartal geschrumpft. Das Smartphone brachte dem Konzern Erlöse von knapp 26 Milliarden Dollar (23,3 Mrd. Euro) ein, das waren zwölf Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Rückgang wurde aber durch Zuwächse bei anderen Geräten sowie im Service-Geschäft mehr als ausgeglichen.

Dadurch kletterte der Konzernumsatz in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um ein Prozent auf 53,8 Milliarden Dollar, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Unterm Strich verdiente Apple gut zehn Milliarden Dollar, das war ein Rückgang von rund 13 Prozent im Jahresvergleich.

Trumps Streit mit China belastet

In China lief das Geschäft zwar nicht rund, aber besser als in den Monaten zuvor: Die Umsätze fielen um vier Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal waren sie aber noch um 22 Prozent eingebrochen.

Der Absatz von China schwächelt vor allem wegen des Handelsstreits zwischen der Volksrepublik und den USA. Die Verhandlungen stecken fest. US-Präsident Donald Trump hatte die Regierung in Peking zuletzt gewarnt, sie könne am Ende ohne Abkommen mit Washington dastehen.

Für das laufende Quartal stellte Apple einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar in Aussicht. Im Vorjahresquartal waren es 62,9 Milliarden Dollar gewesen. Auch angesichts dieser Prognose, die Erwartungen von Analysten übertraf, legte die Aktie im nachbörslichen Handel zeitweise um rund drei Prozent zu.Dollar. (Reuters, 30.7.2019)