Die Demonstrationen im Sudan gingen auch nach dem Sturz des Präsidenten weiter.
DER STANDARD

Im April wurde der sudanesische Staatschef Omar al-Bashir durch das Militär gestürzt. Darauf folgte ein gewaltsamer Machtkampf zwischen Militärführung und Bevölkerung. Anfang August einigten sich Militär und Opposition schließlich auf eine Verfassungserklärung. Doch der Weg zur Demokratisierung ist noch lang. Nahostexpertin Gudrun Harrer fasst zusammen, was seit dem Sturz von Omar al-Bashir geschehen ist. (Isabella Scholda, 9.8.2019)