Pogba wurde massiv angefeindet.

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Marcus Rashford bezieht Stellung.

Manchester United hat auf sozialen Online-Netzwerken geäußerte rassistische Beschimpfungen gegen Paul Pogba nach dessen vergebenem Elfmeter beim 1:1 in Wolverhampton am Montagabend verurteilt. Man werde versuchen, die betreffenden Personen auszuforschen, schrieb der Premier-League-Club am Dienstag in einem Statement. Gleichzeitig halte man auch die Betreiber dieser Plattformen an, zu reagieren.

"Nicht die Werte"

"Die Individuen, die diese Ansichten vertreten, repräsentieren nicht die Werte unseres großen Clubs. Und es ist ermutigend zu sehen, dass die große Mehrheit unserer Fans das auf den sozialen Medien ebenfalls verurteilt", schrieb United. Verteidiger Harry Maguire betonte auf Twitter, dass die sozialen Medien handeln müssten. "Jeder eröffnete Account sollte mittels Pass oder Führerschein verifiziert werden", meinte der englische Internationale.

Pogba war gegen Wolverhampton in der 68. Minute mit einem Strafstoß am gegnerischen Torhüter Rui Patricio gescheitert. (APA, 20.8.2019)