Rettungskräfte im Einsatz.

Foto: AP/Bartlomiej Jurecki

Ein polnischer Hubschrauber vom Typ PZL W-3 Sokół bringt Bergwanderer in Sicherheit.

Foto: AP/Bartlomiej Jurecki

Zakopane – Bei einem heftigen Gewitter im polnischen Teil des Tatra-Gebirges sind am Donnerstag fünf Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder. Mehr als 150 Personen wurden verletzt, teils schwer, berichtet die Associated Press. Freitagmittag wurden immer noch fünf Personen vermisst. Die Menschen wurden auf dem Berg Giewont vom Blitz getroffen, teilte der Chef der örtlichen Rettungskräfte, Jan Krzysztof, nach Angaben polnischer Medien mit.

Die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtete, ein Blitz sei in eine Kette eingeschlagen, die auf den letzten Metern beim Aufstieg auf Polens höchsten Berg Halt bietet. Zuvor hatten polnische Medien berichtet, dass ein Blitz in ein großes Metallkreuz auf dem Gipfel des Giewont gefahren sei. Fünf Hubschrauber waren im Einsatz, um Wanderer in Sicherheit zu bringen.

Das Gewitter über Zakopane.

Auf der slowakischen Seite des Tatra-Gebirges stürzte ein Mann nach einem Blitzeinschlag in eine Schlucht und wurde getötet. Seine tschechische Begleiterin wurde verletzt, meldet die Bergrettung.

Der Wetterumschwung war den Berichten zufolge plötzlich gekommen, sodass das Gewitter zahlreiche Touristen im Tatra-Gebirge überraschte. Premierminister Mateusz Morawiecki begab sich umgehend nach Zakopane reisen zu wollen. (red, APA, AFP, AP, 23.8.2019)