Stefan Lainer für Mönchengladbach treffsicher.

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Karim Onisiwo bei Mainz einer der besseren Akteure.

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Mainz – Großen Anteil am ersten Saisonsieg von Borussia Mönchengladbach in der deutschen Fußball-Bundesliga hatte am Samstag Stefan Lainer. Der ÖFB-Teamverteidiger sorgte beim 3:1-Erfolg in Mainz in der 2. Runde für den zwischenzeitlichen Ausgleich, es war das erste Liga-Saisontor der Mannschaft des früheren Salzburg-Trainers Marco Rose.

Gladbach hatte erst Vorteile, musste dann aber den Kopfballtreffer von Quaison verdauen (18.). Lainer, der den Freistoß verschuldete, durfte aber wenig später jubeln. Über Umwege landete der Ball vor den Füßen des Ex-Salzburgers, der aus kurzer Distanz wuchtig einschoss. Ein Doppelschlag durch Alhassane Plea (77.) und Breel Embolo (79.) ließ eine überschaubare Gladbach-Leistung versöhnlich enden. Bei den Verlierern gehörte Karim Onisiwo zu den auffälligsten Akteuren.

Den bereits zweiten klaren Erfolg fuhr Bayer Leverkusen ein. Die Elf von Trainer Peter Bosz, wo das Österreicher-Trio Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Ramazan Özcan auf der Bank saß, siegte in Düsseldorf ungefährdet mit 3:1. Der Erfolg hätte durchaus höher ausfallen können. Markus Suttner etwa verhinderte mit einer spektakulären Kopfball-Rettung auf der Linie zwischenzeitlich das 0:2, das wenig später durch Charles Aranguiz dennoch fiel (35.). Karim Bellarabi (39.), sorgte für das 3:0 zur Pause, die frühe Führung war aus einem Eigentor resultiert (6.).

Ebenfalls mit sechs Punkten steht Freiburg nach einem 3:1-Sieg nach Rückstand in Paderborn da. Das letztlich entscheidende 2:1 gelang Nils Petersen nach einem simplen langen Ball von ÖFB-Youngster Philipp Lienhart (40.).

Hoffenheim dreht Partie gegen Bremen

Turbulent ging es in Hoffenheim zu, wo U21-Teamspieler Christoph Baumgartner Teil der im Vergleich zur Vorsaison völlig neu formierten Offensive war und etwa eine Stunde wirbeln durfte. Sein Landsmann Stefan Posch kam beim Bremer Kopfball-Führungstreffer von Niklas Füllkrug nicht in den Zweikampf (42.). Doch die TSG drehte die Partie in der zweiten Hälfte durch Ermin Bicakcic (54.) und Ihlas Bebou (59.). Zwar glich Yuya Osaka noch einmal für die Gäste aus, doch Pavel Kaderabek besorgte nach einer Ecke den Sieg.

Aufsteiger Union Berlin kam beim 1:1 in Augsburg zum ersten Punktgewinn seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte. Die Gastgeber, bei denen Christopher Trimmel durchspielte, steigerten sich nach der Pause. Bei Augsburg gab es für ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch wenig zu "erben", Georg Teigl musste dieses Mal dem Schweizer Routinier Stephan Lichtsteiner auf der Rechtsverteidiger-Position Platz machen.

Lewandowski-Festspiele

Das Schalke-Gastspiel von Bayern München wurde zur Show von Robert Lewandowski. Der polnische Torjäger erzielte beim 3:0-Erfolg des Rekordmeisters am Samstagabend alle drei Tore (20./Elfmeter, 50./Freistoß, 75.).

Schon beim enttäuschenden 2:2 zum Auftakt gegen Hertha BSC vor acht Tagen hatte der 31-Jährige doppelt getroffen. Damit schoss der vierfache Bundesliga-Torschützenkönig, der angeblich kurz vor seiner Vertragsverlängerung steht, bisher alle Münchner Treffer.

Die Debüts der Neuzugänge Philippe Coutinho und Ivan Perisic gerieten deshalb zu einem Nebenschauplatz. Trainer Niko Kovac hatte beide im Verlauf der zweiten Hälfte eingewechselt. ÖFB-Star David Alaba spielte auf der gewohnten Position links hinten durch, er verlor auch im 16. Vergleich mit Königsblau nicht (13 Siege, drei Remis).

Schalke hingegen hat nach den ersten beiden Runden unter dem neuen Trainer David Wagner nur einen Punkt auf dem Konto. Guido Burgstaller mühte sich im Sturmzentrum erfolglos, erst nach dem 0:2 wurden die Gastgeber auch offensiv gefährlich. Den Aufschwung würgte aber Lewandowski mit seinem dritter Treffer jäh ab. Alessandro Schöpf stand nach seiner Verletzung nicht im Schalke-Kader, der Tiroler sammelte bei der U23 Spielpraxis. (APA, 24.8.2019)