EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat zahlreiche Gespräche mit Bewerbern vor sich.

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Brüssel – Die bereits gewählte Kommissionschefin Ursula von der Leyen aus Deutschland führt in den nächsten Tagen Bewerbungsgespräche mit Kandidaten aus den 26 bleibenden EU-Staaten. Diese sollen dann die kommenden fünf Jahre im Amt sein.

Kein britischer Kandidat

Nachdem Großbritannien die EU am 31. Oktober verlassen will, verzichtet es auf eine Nominierung. Die neue Kommission soll trotz möglichen Brexits planmäßig am 1. November starten. Nach von der Leyens Vorgabe sollen mindestens 50 Prozent ihres Kollegiums Frauen sein. Österreich hat den derzeitigen EU-Kommissar Johannes Hahn für eine dritte Amtszeit nominiert.

Die Nominierten müssen sich dann ab Ende September Anhörungen im EU-Parlament stellen, das die gesamte neue Kommission letztlich billigen muss. (red, APA, dpa, 26.8.2019)