Lukas Weißhaidinger weiß, dass er auf dem richtigen Weg ist.

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Wien – Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat mit Platz zwei beim Diamond-League-Finale in Brüssel erneut Selbstvertrauen getankt. Bei der WM Ende des Monats in Doha will der Oberösterreicher aber noch zulegen, um die ersehnte Medaille zu holen. Bereits am Montag geht es für Weißhaidinger weiter nach Minsk, wo er im Kontinentalduell gegen die USA für Europa antritt.

Der abschließende 66,03-m-Wurf bei Regen in Brüssel sei jedenfalls ermutigend, betonte Weißhaidinger. "Dass ich auf Platz zwei landen kann, im letzten Versuch noch die 66-Meter-Marke übertreffe, das fühlt sich richtig cool an und gibt mir jede Menge Selbstvertrauen. Ich weiß, dass wir zu 100 Prozent am richtigen Weg sind", verlautete Weißhaidinger.

Vor Weltmeister Andrius Gudzius

In Belgien ließ er unter anderem Vorjahressieger Fedrick Dacres (65,27) und Weltmeister Andrius Gudzius (65,19) hinter sich. "Aber der Abstand war alles andere als groß. Fedrick, Andrius und Piotr Malachowski kann jederzeit ein richtig weiter Wurf auskommen. Ich werde mich bei der WM in Doha weiter steigern müssen", sagte der EM-Dritte.

Nur Topfavorit Daniel Stahl (68,68) war einmal mehr deutlich besser als der Rest. "Stahl bleibt der klare WM-Favorit. Er zeigt sich derzeit in bestechender Form. Er hat neun der zehn weitesten Würfe in diesem Jahr auf seinem Konto stehen – ich glaube, das sagt alles. Wenn's um die restlichen Plätze geht, würde ich meinen: Mit 66 Metern wird man in Doha voraussichtlich keine Medaille gewinnen. Das heißt ich werde mich weiter steigern müssen. Das gilt auch für Gudzius, Dacres, Malachowski, Hadadi und Harting." (APA, 7.9.2019)