Atlanta – Nach dem Kentern eines Frachters vor der Südostküste der USA sind alle vier eingeschlossenen Besatzungsmitglieder gerettet worden. Die US-Küstenwache teilte am Montagnachmittag zunächst mit, es sei gelungen, drei Männer aus dem Rumpf des Schiffes zu befreien. Die Bergung des vierten Mannes gestaltete sich schwieriger.

Vier Mitglieder der Crew waren noch in dem Frachter nachdem er gekentert ist.
Foto: AP/Stephen B. Morton

Er saß in einem Maschinenraum hinter Glas fest. Am Abend konnten Einsatzkräfte aber auch ihn aus dem havarierten Schiff holen.

Die Rettungsaktion bei dem gekenterten Frachter.
Foto: AP/Stephen B. Morton

Die "Golden Ray" war in der Nacht auf Sonntag vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia nahe dem Hafen der Stadt Brunswick in Schieflage geraten und gekentert. Der Grund war nach Angaben der US-Küstenwache noch unklar. An Bord befanden sich demnach 24 Menschen, inklusive eines amerikanischen Lotsen. 20 Menschen waren sofort gerettet worden, vier galten zunächst als vermisst.

Südkoreanische Besatzungsmitglieder gefunden

Nach der Havarie hatte das südkoreanische Außenministerium mitgeteilt, es handle sich um vier südkoreanische Besatzungsmitglieder. Sie befänden sich wahrscheinlich noch im Maschinenraum des Autotransporters.

Die "Golden Ray" war am Wochenende umgekippt.
Foto: APA/AFP/US Coast Guard/HANDOUT/C

Am Montag hatte die US-Küstenwache zunächst mitgeteilt, dass die vier gefunden worden seien und lebten. Dann begann die Rettungsaktion. Einsatzkräfte bohrten zunächst ein Loch in den Rumpf des Frachters, um die Eingeschlossenen mit Wasser und Essen zu versorgen.

Nicht alle hatten Interesse an der Rettungsaktion.
Foto: AP/Terry Dickson)

Eigner der 2017 gebauten "Golden Ray" ist das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis. Sie fuhr unter der Flagge der Marshallinseln. (APA, 10.9.2019)