DER STANDARD

In Eisenerz in der Obersteiermark fand von Donnerstag bis Samstag vergangener Woche eine internationale Rotkreuz-Übung statt, an der mehr als 300 Einsatzkräfte aus fünf europäischen Ländern teilnahmen. Übungsannahme ist ein schweres Erdbeben, bei dem 1.000 Menschen ums Leben kommen und 300 aus den Trümmern lebend geborgen werden sollen. Weil die lokalen Hilfskräfte überfordert sind, werden zusätzliche Hilfsteams aus dem EU-Raum alarmiert.

Um die Übung so realistisch wie möglich zu gestalten, wurden die teilnehmenden "Opfer" aufwendig geschminkt und unter entgleiste Eisenbahnwaggons und zerstörte Häuser drapiert. (mvu, 16.9.2019)