Eines der Opfer des Bombenattentats auf einen Bus wird ins Leichenschauhaus gebracht.

Foto: REUTERS/Abdullah Dhiaa Al-Deen

Bagdad – Die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat sich nach Angaben ihres Sprachrohrs Amaq zu einem tödlichen Bombenanschlag im Irak bekannt. Dabei seien 17 Schiiten getötet worden, behauptete Amaq am Samstag.

Nach Angaben des irakischen Innenministeriums waren am Freitag bei der Explosion eines in einem Bus versteckten Sprengsatzes elf Menschen getötet worden. Zwei weitere seien bei dem Anschlag in der zentralen, überwiegend von Schiiten bewohnten Provinz Kerbala verletzt worden.

Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat sieht Schiiten als Häretiker an, die vom rechten islamischen Glauben abgefallen sind. Seit Regierungstruppen mit US-Unterstützung große Teile des Landes zurückerobert haben, die der IS seit 2014 gehalten hatte, verübt die Terrormiliz verstärkt Bombenanschläge. (APA, 21.9.2019)