Mick Schumacher fühlt sich zum großen Sprung bereit.

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Sotschi – Mick Schumacher schließt einen Wechsel in die Formel 1 schon im kommenden Jahr nicht aus. "Es ist natürlich noch nichts abgesprochen oder besprochen. Wir müssen abwarten, wie die nächsten Rennen ablaufen, und dann können wir mit Sicherheit sagen, was nächstes Jahr passiert", sagte der deutsche Nachwuchsrennfahrer dem TV-Sender Sky.

Seine Zukunft werde sich "wahrscheinlich in den nächsten Wochen" entscheiden, erklärte der 20-jährige Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher am Rande des Formel-2-Rennens in Sotschi. Im vergangenen Jahr gewann Schumacher die Europameisterschaft in der Formel 3, stieg dann in die Formel 2 auf und bekam einen Platz in der Nachwuchsakademie von Ferrari.

Ein Sieg in der Formel 2

Im April durfte er erst im Ferrari und dann im Auto von Partner Alfa Romeo bei den Formel-1-Tests in Bahrain fahren. In der Formel 2 ist Schumacher vier Rennen vor Saisonende Elfter. In seinem Premierenjahr hat er bisher ein Rennen gewonnen.

Auch Ferrari sieht eine Zukunft Schumachers in der Königsklasse. "Wir haben viel in ihn investiert, weil wir daran glauben, dass er ein guter Formel-1-Fahrer sein kann", sagte Teamchef Mattia Binotto zuletzt der "Bild am Sonntag". Bei Alfa Romeo würde Schumacher mit dem Italiener Antonio Giovinazzi um den Platz kämpfen. (APA, 27.9.2019)