Das Schicksal von Strache (links) wird sich nun entscheiden.

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Wien – Die FPÖ Wien berät darüber, ob man es Philippa Strache ermöglichen wird, ins Parlament einzuziehen. Die Frau von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache könnte Abgeordnete werden, wenn der Abgeordnete Harald Stefan sein im Wahlkreis Wien-Süd errungenes Direktmandat und nicht jenes auf der Landesliste annimmt. Eine Entscheidung dürfte gegen Montagabend fallen.

Die Sitzung findet am Nachmittag statt. Allerdings wird dem Vernehmen nach schon seit längerem geredet, auch am Vormittag soll es bereits Gespräche darüber gegeben haben. Theoretisch könnte die Entscheidung auch vertagt werden, das gilt jedoch als unwahrscheinlich.

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Unmut über Strache

Philippa Strache kandidierte bei der Nationalratswahl auf dem dritten Platz der Landesliste. Das reicht nicht für einen Einzug. Nimmt Justizsprecher Stefan jedoch – wie ursprünglich geplant – das Grundmandat an, wäre der Weg für die Kandidatin frei. Stefan war auf dem zweiten Platz der Landesliste gereiht, über die zwei Mandate zu vergeben sind.

Dass Straches Ehefrau im künftigen FPÖ-Klub vertreten sein könnte, sorgt bereits für Unmut. Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner sprach sich im "Profil" klar dagegen aus. (APA, 7.10.2019)