Microsoft geht gegen Lizengo vor, die billige Keys für Office und Windows verkauft haben.

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Microsoft hat rechtliche Schritte gegen das Kölner Unternehmen Lizengo eingeleitet. Die Firma hat unter anderem bei der deutschen Lebensmittelkette Edeka günstige Lizenzen für Office und Windows verkauft. So konnte man etwa Windows 10 Pro für 39,99 Euro oder MS Office 2019 für 194,99 Euro erstehen. Laut Microsoft sollen einige der verkauften Aktivierungsschlüssel allerdings im Zusammenhang mit Lizenzen stehen, die nicht in Deutschland vertrieben werden dürfen.

Lizenzen aus dubiosen Quellen

Wie der US-Hersteller bekanntgegeben hat, sind sie bei ihrer Untersuchung auf Schlüssel gestoßen, die für chinesische OEM-Lizenzen vorgesehen waren. Andere Verträge waren etwa für Universitäten in Bulgarien oder Dänemark vorgesehen. Laut Microsoft soll es teilweise zu keinem Vertragsabschluss gekommen sein. Lizengo selbst, sagt, dass die Lizenzen von Quellen bezogen wurde, die offiziell von Microsoft lizensiert sind. (red, 20.10.2019)