Der deutsche Medienkonzern Axel Springer will Stepstone nicht verkaufen, sagt eine Unternehmenssprecherin.

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Berlin – Der deutsche Medienkonzern Axel Springer hat einen Bericht über Verkaufsabsichten seines Jobportals Stepstone zurückgewiesen. "Stepstone ist zentraler Bestandteil der Classifieds-Strategie von Axel Springer" sagte eine Unternehmenssprecherin.

Das Portal deutsche-startups.de hatte berichtet, Axel Springer lote einen Verkauf aus wegen der Befürchtung, Stepstone könnte künftig gegen Konkurrenten wie "Google for Jobs" Marktanteile verlieren.

Stepstone hatte bereits im Juni von Gegenwind berichtet und 2018 bei der EU-Kommission Beschwerde gegen Google eingereicht. Stepstone wirft nach früheren Angaben dem US-Suchmaschinenbetreiber vor, "Google for Jobs" bevorzugt in seiner Suche zu platzieren. Im ersten Halbjahr hatte sich die Umsatzentwicklung bei Springers Job-Portalen schwächer entwickelt als erwartet. (APA, 22.10.2019)