Der japanische Technologiefonds Softbank ist ein gut vernetzter Telekom- und Medienkonzern mit Sitz in Tokio.

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Minato – Der japanische Investment-Riese SoftBank Group hat sich bereit erklärt, mehr als zehn Milliarden Dollar (8,98 Milliarden Euro) für die Übernahme von WeWork auszugeben. Damit verdoppelt der Konzern seine ursprünglich angekündigte Finanzspritze für das angeschlagene Büroraum-Startup und zahlt den WeWork-Mitgründer Adam Neumann aus, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Der Deal bringe SoftBanks Gesamtinvestition in WeWork auf mehr als 19 Milliarden Dollar, berichteten Quellen Reuters, wobei der Büroraum-Vermittler jetzt nur noch acht Milliarden Dollar wert sei. Die Aktien der SoftBank Group fielen am Mittwoch nach Bekanntgabe der WeWork-Übernahme im frühen Handel um zwei Prozent. (Reuters, 23.10.2019)