Jemandem beizustehen, der sich in einer schwierigen Lebensphase befindet oder einen Schicksalsschlag erlebt hat – sei es durch den Verlust eines nahestehenden Menschen oder eine schwere Krankheit –, fällt oft nicht leicht. In der Situation die richtigen Worte zu finden und die richtigen Taten zu setzen erfordert Einfühlungsvermögen und Verständnis. Und manchmal braucht es auch einfach die Einsicht, vielleicht gar nicht helfen zu können. Je nachdem, wie Betroffene selbst mit den Umständen umgehen, muss man als Tröstender abschätzen, wann Hilfe angebracht oder eher unpassend ist.

Fällt es Ihnen schwer, andere zu trösten?
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Für jemanden da sein

Manchmal reicht es schon, anderen zu signalisieren, dass man für sie da ist. Das kann in Form eines Anrufs passieren, durch Besuche, gemeinsamen Aktivitäten, Telefonate oder Briefe. Schwierige Situationen können allerdings auch in Angehörigen, Freunden und Bekannten ein gewisses Unbehagen oder gar Angst vor der Konfrontation hervorrufen. Doch auch wenn einem die richtigen Worte fehlen, weil die Situation besonders traurig oder schwer ist, kann man für jemanden da sein, wie User "monsu" erzählt:

Wie stehen Sie anderen bei, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden?

Fällt es Ihnen schwer, jemanden zu trösten? In welcher Form tun Sie das am ehesten – persönlich oder lieber telefonisch oder schriftlich? Und wie wollen Sie umgekehrt am liebsten getröstet werden? Wann hilft Trost, und wann bewirkt er eher das Gegenteil? Berichten Sie von Ihren Erfahrungen! (mawa, 28.10.2019)