Dialog und STM konnten sich nach schwachem Start ins Jahr erholen.

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Nach einem schwachen zweiten Quartal haben sich die Geschäfte bei den Chipherstellern Dialog Semiconductor und STMicroelectronics (STMicro) wieder belebt. Die deutsch-britische Firma Dialog teilte am Donnerstag mit, im dritten Quartal besser abgeschnitten zu haben als erwartet. Auch Konkurrent STMicro übertraf die Markterwartungen und konkretisierte seine Jahresziele.

An der Börse kamen die Nachrichten gut an: Die im MDax notierten Dialog-Aktien legten um mehr als ein Prozent zu, STMicro um fünf Prozent.

Steigerung

Dialog teilte mit, nach ersten Berechnungen den Umsatz im dritten Quartal auf 409 (Vorjahr: 367) Mio. Dollar (368 Mio. Euro) gesteigert zu haben. Die Planungen sahen zuletzt lediglich 360 bis 400 Mio. Dollar vor. Das bereinigte Betriebsergebnis erreichte 104 Mio. Dollar nach 82 Millionen im zweiten Quartal.

STMicro legte gegenüber dem zweiten Quartal beim Umsatz um 17,5 Prozent auf 2,55 Mrd. Dollar zu und beim operativen Gewinn um 71 Prozent auf 336 Mio. Dollar. Während die Nachfrage nach Chips für die Autoindustrie weiter schwächelte, verliehen die Bereiche Analog, MEMS and Sensors Group (AMS) und Microcontrollers and Digital ICs Group (MDG) Rückenwind. Der Vorstand peilt nun im Gesamtjahr Erlöse von rund 9,48 Mrd. Dollar an. Im Sommer hatte er seine Prognose auf 9,35 bis 9,65 Mrd. Dollar reduziert.

Preisdruck bei Speicherchips, der Handelsstreit der USA mit China und Bremsspuren beim Absatz von Smartphones, PCs und Servern machen der Halbleiterbranche in diesem Jahr zu schaffen. (APA, 24.10.2019)