Die Klimakrise und der damit notwendige Klimaschutz begleiten uns nun schon seit längerer Zeit. Die Auswirkungen unseres klimaschädlichen Verhaltens werden immer mehr ersichtlich: Globale Erwärmung, Anstieg des Meeresspiegels, Gletscherschmelze, Naturkatastrophen wie Stürme, Überschwemmungen und Dürre und die damit verbundene Zerstörung des Lebensraums gehören zu den Folgen der Klimakrise.

Um dem entgegenzuwirken, braucht es Maßnahmen, auf die zahlreiche Klimaschützer aufmerksam machen und die Politik und Gesellschaft zum Handeln bringen wollen. Die Fridays-for-Future-Bewegung mit ihrer Galionsfigur Greta Thunberg macht mit ihren Protesten auf die Dringlichkeit des Themas aufmerksam und fordert von der Politik unter anderem "die Verankerung von Klimaschutz in der Verfassung sowie den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas bis 2030".

Auch das Klimavolksbegehren fordert das: "Damit auf allen staatlichen Ebenen dem Klimaschutz als öffentlichem Interesse Priorität eingeräumt wird, müssen Klimaschutz und der Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas in der Verfassung und auch im Bundesrecht verankert werden. Bei allen neuen Gesetzen und Verordnungen soll eine wissenschaftliche und transparente Folgenabschätzung für Klima-, Umwelt- und Artenschutz durchgeführt werden."

Wo soll Klimaschutz verankert sein?
Foto: APA/HANS PUNZ

Aufsatzwettbewerb

DER STANDARD und das Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien laden zu einem Aufsatzwettbewerb ein. Das Thema lautet:

"Klimaschutz in die Verfassung – was spricht dafür, was dagegen?"

Wie müssen Klimaschutzmaßnahmen verankert werden, um nicht zu bloßen Lippenbekenntnissen zu werden? Wie sinnvoll ist dabei eine Verankerung in der Verfassung? Kommentieren Sie, was dafür und was dagegen spricht! Nehmen Sie am Aufsatzwettbewerb teil und gewinnen Sie eine Veröffentlichung Ihres Textes auf derStandard.at. Die besten drei Texte werden veröffentlicht.

Teilnahmebedingungen

  • Textlänge: maximal 5.000 Zeichnen inklusive Leerzeichen
  • Einreichung per E-Mail: debatten@derStandard.at. Bitte schicken Sie uns:
    • Ihren Text per E-Mail
    • Ihren Namen in der E-Mail, separat vom Text, Ihre Telefonnummer sowie 1-2 Sätze zu Ihrer Person (Studium, Ausbildung, Beruf).
  • Veröffentlichung: Wenn Ihr Text einen der ersten drei Plätze belegt, wird er in redigierter Form veröffentlicht. Dazu werden STANDARD-MitarbeiterInnen mit Ihnen in Kontakt treten und Ihnen professionelles Feedback geben.
  • Einsendeschluss: 11. November, 10 Uhr

Jury

Eine hochkarätige Jury wird die Texte bewerten und die ersten drei Plätze vergeben. Die Jurymitglieder sind:

  • Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Universität Wien
  • Sabine Bürger, Redakteurin Diskurs DER STANDARD
  • Univ.-Prof. Dr. Magdalena Pöschl, Universität Wien
  • Verfassungsrichter und Rechtsanwalt Dr. Michael Rami