DER STANDARD

Am Sonntag demonstrierten 500 Menschen aus Solidarität mit Chile in Wien. Aufgerufen hatte dazu die Bürgerbewegung "Chile despertó – Viena" ("Chile ist aufgewacht – Wien"). Mit der Demo wollte man auf die aktuellen Ereignisse in Chile aufmerksam machen und die Handlungen der chilenischen Regierung anprangern.

Die Demonstranten zogen von der chilenischen Botschaft im ersten Bezirk bis zum Sigmund-Freud-Park, wo Performances und Abschlusskundgebungen stattfanden. Dort sprachen unter anderem die ehemalige Vizepräsidentin des Europaparlaments, Ulrike Lunacek, sowie der Journalist und Autor Erhard Stackl, ehemals Chef vom Dienst beim STANDARD.

Am Freitag gab es in Chile die größten Proteste in der Geschichte des Landes. Allein in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile sind über eine Million Menschen auf die Straßen gegangen. (Andreas Müller, 28.10.2019)