Die OMV steigerte ihre Produktion um 14 Prozent auf 481.000 Fass pro Tag.

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Wien – Der börsennotierte Öl- und Gaskonzern OMV hat in den ersten neun Monaten 2019 trotz gesunkener Öl- und Gaspreise beim Umsatz und Gewinn zugelegt. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 17,387 Milliarden Euro, das Operative Ergebnis vor Sondereffekten erhöhte sich um sechs Prozent auf 2,755 Milliarden Euro und der Periodenüberschuss um 41 Prozent auf 1,689 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Das Ergebnis je Aktie stieg von 2,54 auf 4,05 Euro. Die Produktion stieg um 14 Prozent auf 481.000 Fass pro Tag, gleichzeitig wurden die Produktionskosten um acht Prozent auf 6,7 Dollar pro Fass gesenkt.

Preise niedriger als im Vorjahr

Betrachtet man das dritte Quartal allein, so ist das um Lagerhaltungseffekte bereinigte Operative Ergebnis vor Sondereffekten gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um ein Zehntel auf 949 Millionen Euro gesunken. Der Periodenüberschuss war jedoch mit 535 Millionen Euro um 36 Prozent höher und das Ergebnis je Aktie hat sich von 0,68 auf 1,30 Euro fast verdoppelt.

Für das Gesamtjahr 2019 rechnet die OMV mit einem durchschnittlichen Brent-Rohölpreis von 65 Dollar pro Fass – im Vorjahr hatte er 71 Dollar betragen. Auch die Gaspreise an den europäischen Spotmärkten dürften heuer im Schnitt niedriger sein als im Vorjahr. (APA, 30.10.2019)