In der Liga läuft es für den VfL prächtig, im Pokal kam am Mittwoch das Aus. Das gefiel auch Trainer Glasner nicht.

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Marco Rose vom Liga-Spitzenreiter Mönchengladbach musste neben dem Aus im Pokal auch eine rote Karte hinnehmen.

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Berlin – RB Leipzig hat den in bisher 13 Saisonpflichtspielen ungeschlagenen VfL Wolfsburg von Trainer Oliver Glasner in der zweiten Runde des DFB-Pokals auswärts 6:1 (1:0) deklassiert. Marcel Sabitzer und Konrad Laimer erzielten zwei der vier Tore der Leipziger zwischen der 55. und 68. Minute. Auf anderen Plätzen trugen sich auch Marco Friedl und Lukas Jäger in die Torschützenliste ein.

Sabitzer (55.) sorgte in Wolfsburg nach Doppelpass mit Timo Werner für das 2:0, Laimer (61.) bezwang Pavao Pervan im Wolfsburg-Tor zum 4:0. Die beiden letzten Treffer gingen auf das Konto von Werner. Wolfsburg-Goalie Pervan hatte beim 0:1 aus einem unübersichtlichen Getümmel eine unglückliche Figur abgegeben.

Schritt in richtige Richtung

Borussia Dortmund hat dank zweier Tore von Julian Brandt einen Schritt aus der Krise gemacht. Im Borussen-Duell bezwang der BVB Bundesliga-Spitzenreiter Mönchengladbach mit 2:1 (0:0) und zog ins Achtelfinale ein. Marcus Thuram hatte die Gladbacher nach 71 Minuten per Kopf in Führung gebracht, Brandt sorgte mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten für die Wende (77., 80.).

Hütter mit Frankfurt weiter

Bremen ließ nichts anbrennen. Verteidiger Friedl traf beim 4:1 (4:1) der Werderaner gegen Zweitligist Heidenheim noch vor der Pause zum 4:0. Ebenfalls im Achtelfinale stehen die Bundesligisten Fortuna Düsseldorf nach einem mühevollen 2:1 (1:1) über Erzgebirge Aue und Eintracht Frankfurt, das Team von Trainer Adi Hütter war mit demselben Resultat bei St. Pauli erfolgreich.

Die Zweitligisten Nürnberg und Kiel scheiterten auswärts an unterklassigen Gegnern nach Elfmeterschießen. Nürnberg, das Team von Trainer Damir Canadi, musste sich Kaiserslautern 5:6 geschlagen geben. Nach 90 Minuten und Verlängerung war es 2:2 gestanden, Lukas Jäger (15.) hatte für Nürnberg das 1:1 erzielt. Kiel zog gegen den Viertligisten Verl mit 7:8 den Kürzeren, nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 geheißen. (APA, 30.10.2019)