Der Euro soll die Kuna ersetzen.

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Zagreb – Das EU-Mitglied Kroatien will bis 2024 den Euro einführen. Der Plan sei, zunächst dem europäischen Wechselkursmechanismus (ERM 2) im zweiten Halbjahr 2020 beizutreten, sagte der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenkovic am Dienstag. "Dann könnte die Euro-Einführung frühestens 2023 folgen oder Anfang 2024."

Der Wechselkursmechanismus gilt als Vorstufe des Euro-Beitritts. Zu den Hauptvorteilen der Gemeinschaftswährung für Kroatien zählte Plenkovic den Abbau von Währungsrisiken, sinkende Kreditkosten und eine stärkere Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft. Derzeit wird in 19 Staaten mit dem Euro gezahlt. Kroatien trat der EU im Sommer 2013 bei und ist damit jüngstes Mitglied. (APA, Reuters, 12.11.2019)