Die EM-Auslosung steht bevor.

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Wien – Schon vor den abschließenden Spielen in der EM-Qualifikation nimmt der beste Lostopf für die Gruppenauslosung am 30. November in Bukarest konkrete Formen an. Am Sonntag sicherten sich England und die Ukraine in ihren letzten Gruppenpartien die Zugehörigkeit zu dem höchsten Lostopf. Zuvor hatten bereits Belgien und Italien ihre Plätze in Topf eins perfekt gemacht.

Für die zwei noch freien Loskugeln kommen als erste Kandidaten Deutschland und Spanien in Betracht. Gewinnen die Iberer am (heutigen) Montag gegen Rumänien und die Deutschen am Dienstag gegen Nordirland, ist beiden Teams die Zugehörigkeit zu Lostopf eins sicher. Weltmeister Frankreich hätte als Gruppensieger dann ebenso das Nachsehen wie Polen als Gewinner der Österreich-Gruppe. Die ÖFB-Auswahl dürfte aus Topf drei gezogen werden.

Der EM-Modus sieht vor, dass alle zwölf Gastgeber in ihren Heimspielorten spielen müssen und die Ukraine nicht in Russland spielen darf. England (London), Spanien (Bilbao), Deutschland (München) und Italien (Rom) würden ihre Heimgruppen anführen. Belgien würde automatisch Gastgeber Russland (St. Petersburg) zugeordnet werden. Für die Ukraine wäre nur noch ein Platz in der Gruppe mit den aus Topf zwei gezogenen Niederlanden (Amsterdam).

Weitere Gruppenpaarungen könnten sich ebenfalls bereits vor der Auslosung ergeben. So sind St. Petersburg und Kopenhagen zwei Spielorte einer Gruppe, wonach Russland und Dänemark fix in dieser spielen würden. Noch im Rennen sind auch Rumänien (Bukarest, Gruppenspiele mit Amsterdam), Ungarn (Budapest, mit München), Schottland (Glasgow, mit London) und Irland (Dublin, mit Bilbao). Einzig Aserbaidschan (Baku, mit Rom) wird als Co-Gastgeber definitiv nicht bei der EM zu sehen sein. (APA, 18.11.2019)