Die Schweiz bejubelt die EM-Teilnahme.

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Dublin – Die Schweiz und Dänemark haben sich am Montagabend in Gruppe D der EM-Qualifikation die zwei Endrunden-Tickets gesichert. Die Schweizer behielten beim punktelosen Schlusslicht Gibraltar mit 6:1 die Oberhand, den Dänen reichte ein 1:1 gegen die drittplatzierten Iren, die bei einem Sieg selbst zur EM gefahren wären.

Für Italien und Spanien gab es zum Abschluss klare Erfolge. Die Italiener schossen Armenien in Palermo mit 9:1 aus dem Stadion, gewannen damit auch ihre zehnte Gruppe-J-Partie und bauten ihr Torverhältnis auf 37:4 aus. Die Spanier setzten sich gegen Rumänien 5:0 durch, holten im zehnten Gruppe-F-Spiel den achten Sieg und beendeten die Quali ebenfalls unbesiegt. Auch das Torverhältnis kann sich mit 31:5 sehen lassen.

Klare Sache

Der Schweiz blieb im Victoria Stadium von Gibraltar ein Geduldsspiel erspart, da Cedric Itten bereits in der zehnten Minute das 1:0 erzielte. Der 22-Jährige von St. Gallen hatte schon zuletzt beim 1:0 gegen Georgien in der 77. Minute das entscheidende Tor gemacht. Nach Seitenwechsel sorgten Ruben Vargas (50.), Christian Fassnacht (57.), Loris Benito (75.), wieder Itten (84.) und Granit Xhaka (86.) noch für einen Kantersieg.

Knappe Sache

Dänemark wirkte in Irland nervös, gehemmt, konnte lange Zeit nicht überzeugen. Den Gastgebern fehlte im Aviva Stadium von Dublin aber die nötige Kaltschnäuzigkeit. In der 73. Minute kam es für die Iren noch bitterer. Eine Dalsgaard-Flanke brachte Martin Braithwaite mit einem eingesprungenen Volley im Tor unter. Die erste gefährliche Aktion Dänemarks führte also gleich zum Erfolg – sehr zur Freude von Teamchef Aage Hareide. Matt Doherty (85.) gelang zwar noch der mehr als verdiente Ausgleich, mehr war für die Iren aber nicht mehr drinnen.

Die zweite Partie endete damit wie das erste Aufeinandertreffen in Dänemark. Wieder einmal wurden die Dänen für die Iren zum Sargnagel. Schon im Playoff der Qualifikation für die WM 2018 hatten sie nach einem 0:0 in Kopenhagen mit einem 1:5 zu Hause den Kürzeren gezogen. Das war übrigens fast genau vor zwei Jahren. Die EM-Hoffnungen sind aber noch nicht begraben, Irland hat im Nations-League-Playoff im Frühjahr noch die Chance auf eines der vier letzten EM-Tickets.

Klare Sachen

Die Italiener zeigten zum Abschluss eine Machtdemonstration. Ciro Immobile (8., 33.), Nicolo Zaniolo (9., 64.), Nicolo Barella (29.), Alessio Romagnoli (72.), Jorginho (75./Elfmeter), Riccardo Orsolini (78.) und Federico Chiesa (81.) trugen sich in die Schützenliste ein. Die Spanier demütigten Rumänien mit 5:0. Treffer von Fabian Ruiz (8.) und Gerard Moreno (33., 43.) sowie ein Eigentor von Adrian Rus (45.+1) gab es bereits in der ersten Hälfte, für den Schlusspunkt sorgte Mikel Oyarzabal (92.). (APA, 18.11.2019)

EM-Qualifikation, Montag

Gruppe D

Irland – Dänemark 1:1 (0:0)
Tore: Doherty (85.) bzw. Braithwaite (73.)

Gibraltar – Schweiz 1:6 (0:1)
Tore: Styche (74.) bzw. Itten (10., 84.), Vargas (50.), Fassnacht (57.), Benito (75.), Xhaka (86.)

Gruppe F

Schweden – Färöer 3:0 (1:0)
Tore: Andersson (29.), Svanberg (72.), Guidetti (80.)

Spanien – Rumänien 5:0 (4:0)
Tore: Fabian Ruiz (8.), Gerard Moreno (33., 43.), Rus (Eigentor/45.+1), Oyarzabal (92.)

Malta – Norwegen 1:2 (1:1)
Tore: Fenech (40.) bzw. King (7.), Sörloth (62.)
Anmerkung: King scheiterte mit einem Elfmeter an Tormann Bonello (67.)

Gruppe J

Griechenland – Finnland 2:1 (0:1)
Tore: Matalos (47.), Galanopoulos (70.) bzw. Pukki (27.)

Liechtenstein – Bosnien-Herzegowina 0:3 (0:0)
Tore: Civic (57.), Ar. Hodzic (64., 72.)

Italien – Armenien 9:1 (4:0)
Tore: Immobile (8., 33.), Zaniolo (9., 64.), Barella (29.), Romagnoli (72.), Jorginho (76./Foulelfmeter), Orsolini (78.), Chiesa (81.) bzw. Babayan (79.)

Bisher qualifiziert:

England, Tschechien (beide Gruppe A), Ukraine, Portugal (beide B), Deutschland, Niederlande (beide C), Schweiz, Dänemark (beide D), Kroatien (E), Spanien, Schweden (beide F), Polen, ÖSTERREICH (beide G), Türkei, Frankreich (beide H), Belgien, Russland (beide I), Italien, Finnland (beide J)