Der Nachfolger des Galaxy S10 (im Bild) soll deutlich verbessert Videofähigkeiten aufweisen.

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In Fragen Videoqualität gehören die Top-Smartphones von Samsung schon jetzt zu den besten in der Branche. Und diese Stärke will der Hardwarehersteller offenbar weiter ausbauen, wie zwei neue Artikel von XDA Developers nahelegen. Dort hat man nämlich in der Kamera-App von Samsung interessante Spuren auf kommende Neuerungen gefunden.

8K-Videos

Demnach soll es mit einem kommenden Samsung-Smartphone möglich sein, 8K-Videoaufnahmen bei 30 Bildern pro Sekunde zu tätigen. Ein konkreter Name wird dabei zwar in der App nicht genannt, es ist aber davon auszugehen, dass es sich um das für Februar erwartete Galaxy S11 handelt. Das würde auch zu dem Umstand passen, dass der neueste Samsung-SoC, der Exynos 990, bereits Support für diese Auflösung bietet.

Damit einher geht wohl auch der Wechsel auf einen neuen Kamerasensor. Schon zuletzt war zu hören, dass Samsung auf den gleichen Chip zurückgreifen will, der auch beim Xiaomi Mi Note 10 zum Einsatz kommt – immerhin ist dieser in Kooperation zwischen den beiden Unternehmen entstanden. Das bestätigt sich auch im Code der Kamera-App, wo ein 108 Megapixel-Sensor erwähnt wird.

Features

Doch dort finden sich auch Hinweise auf neue Kamera-Features. So soll es etwa einen "Director's View" geben, in dem es möglich sein soll, gleichzeitig mit zwei der Kameras zu filmen, um unterschiedliche Blickpunkte zu erhalten. Dann wird noch ein "Night Hyperlapse" erwähnt, wobei es sich wohl um eine Kombination aus Nachtmodus und dem gewohnten Hyperlapse-Modus handelt. "Single Take Photo" soll es wiederum ermöglichen innerhalb von 15 Sekunden eine Reihe an Fotos und kurzen Videos einer einzelnen Szene erfassen. Auch eine vertikale Panorama-Funktion und die Möglichkeit, eigene Filter festzulegen, sind derzeit in Entwicklung.

Einen offiziellen Zeitplan gibt es derzeit zwar noch nicht, folgt Samsung aber dem üblichen Zeitplan, dürfte das Galaxy S11 bereits in der zweiten Februarhälfte vorgestellt werden. (apo, 19.11.2019)