Das Altbauhaus ist elegant, geräumig und stilvoll. Sofort ist klar, hier wohnen Leute mit Geschmack. Auf drei Stöcken breiten sich die Räumlichkeiten aus, die Fenster werden apart von Fensterläden eingerahmt. Ja, das Playmobil-Stadthaus hat viele Kinder sehr glücklich gemacht – aber nicht die Verfasserin dieser Zeilen in jüngeren Jahren. Egal auf wie vielen Wunschzetteln es stand, es blieb quasi der weiße Wal der Kindheit.

Ja, so hätte man sich auch gefreut.
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Hört man sich im Freundeskreis um, hat jeder sofort eine Antwort parat, wenn es um den einen bis zuletzt unerfüllten Geschenkwunsch geht. Es muss ja auch nicht gleich ein Stadthaus sein, andere waren um einiges bescheidenere Kinder: "Einmal nur mit echtem 'Play-Doh' spielen!", träumt einer. Andere wünschten sich damals eine echte Barbie – bekommen haben sie allerdings nicht einmal eine Cindy, sondern ein namenloses Wesen, dessen Gelenke sichtbar und einigermaßen desillusionierend durch kleine Nägelchen zusammengehalten wurden. Wieder anderen wurde der männliche Begleiter der Barbie verwehrt, denn "das sei unanständig". Kein Problem, so heirateten im Kinderzimmer fortan eben die Barbies untereinander.

Was ist ihr größter unerfüllter Kindheits-Geschenkwunsch?

Und mit welcher Begründung wurde er Ihnen verwehrt? Was bekamen Sie als – unzureichenden – Ersatz geschenkt? Teilen Sie Ihre Geschichten im Forum! (aan, 11.12.2019)