Gute Zahlen bei HP.

Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULL

Der weltgrößte Computerhersteller HP hat dank eines florierenden PC-Verkaufs mehr umgesetzt. Der Gesamtumsatz stieg geringfügig auf 15,41 Milliarden Dollar (13,98 Mrd. Euro) und lag damit über den Erwartungen der Analysten von 15,25 Milliarden Dollar, wie aus IBES-Daten von Refinitiv hervorgeht. Den Anstieg erreichte das Unternehmen vorwiegend mit dem Verkauf von Notebooks und Laptops.

In der Sparte konnte HP im vierten Quartal den Umsatz um 3,6 Prozent auf 10,43 Milliarden steigern und übertraf damit die Schätzungen der Analysten von 10,29 Milliarden Dollar.

Schwächen im Druckergeschäft drückten jedoch auf den Gewinn: Der Umsatz der Druckersparte ging um 6 Prozent auf 4,98 Milliarden Dollar zurück. Der Nettogewinn fiel im Quartal zum 31. Oktober auf 388 Millionen Dollar von 1,45 Milliarden Dollar im Jahresvergleich.

Vorgeschichte

Hewlett-Packard hatte sich Ende 2015 aufgespalten. Neben HP Inc agiert auch der Bereich Hewlett Packard Enterprise eigenständig, in dem Server- und Speicherdienste gebündelt sind.

HP und der Druckerhersteller Xerox ziehen beide eine jeweilige Übernahme in Betracht: Der Computerkonzern hat kürzlich ein rund 33-Milliarden-Dollar schwere Übernahmeangebot des Druckerherstellers als deutlich zu niedrig abgewiesen und geht in die Gegenoffensive. HP erwäge, selber ein Übernahmeangebot für Xerox zu unterbreiten, teilte der Konzern mit. (APA, 27.11.2019)