Italienische Polizei auf einem Symbolbild.

Foto: AP Photo/Paolo Santalucia

Rom – Bei einer Razzia in rechtsextremistischen Kreise sind am Donnerstag die Wohnungen von 19 Rechtsextremisten in mehreren Regionen Italiens durchsucht worden. Diese planten die Gründung einer antisemitischen, xenophobischen Partei mit dem Namen "Italienische Nationalsozialistische Arbeiterpartei", geht aus Ermittlungen der Anti-Terror-Behörden in Rom hervor.

Den 19 Rechtsextremisten wird Bildung einer umstürzlerischen Gruppe vorgeworfen. Die Gruppe rekrutierte Anhänger über Sozialnetzwerke und verfügte über Waffen und Sprengkörper. Zu den Mitgliedern der Gruppe zählten auch Personen mit Verbindungen zur 'Ndrangheta, der Mafia in der süditalienischen Region Kalabrien. (APA, 28.11.2019)