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Wien – Nicht alle Jahre wieder, aber alle drei Jahre wieder kommt seit 2001 in der Vorweihnachtszeit die Pisa-Studie. Heute, Dienstag, ist es wieder so weit: Zum insgesamt siebenten Mal präsentiert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Ergebnisse der Pisa-Studie. Mit dem "Programme for International Student Assessment" wurden Leistungen von rund 600.000 Schülerinnen und Schülern des Geburtsjahrgangs 2002, also von 15- bis 16-Jährigen, aus 79 Ländern und Regionen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Für Andreas Schleicher, den Erfinder der Pisa-Studie und Leiter der OECD-Direktion Bildung und Kompetenzen, nehmen die teilnehmenden Länder, auf die 80 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung entfallen, an einem "globalen Dialog über Bildungsfragen" teil, schreibt er im Vorwort zur Pisa-Studie 2018.

Bei der Pisa-Testung im Jahr 2018 war Lesen die Schwerpunktdomäne.
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In Österreich absolvierten 6.802 Jugendliche an 293 Schulen im vergangenen Jahr den Pisa-Test 2018. Haupttestfeld war heuer – so wie bei der Premiere vor 18 Jahren – insgesamt zum dritten Mal wieder Lesen.

Sieht man sich die reine Punktlandung in den einzelnen Bereichen an, so rangiert Österreich – wie in den vergangenen Jahren auch – insgesamt wieder im Mittelfeld: Bei der Lesekompetenz und in den Naturwissenschaften lieferten die österreichischen Schülerinnen und Schüler mit 484 (OECD-Schnitt 487) beziehungsweise 490 Punkten (OECD-Schnitt 489) im OECD-Vergleich durchschnittliche Ergebnisse. In Mathematik mit 499 Punkten gegenüber dem 489-Punkte-OECD-Mittelwert leicht überdurchschnittliche Ergebnisse. Zwischen 2015 und 2018 gab es bei den österreichischen Leistungen demnach in allen drei Bereichen keine signifikanten Leistungsveränderungen.

Der Anteil besonders leistungsstarker Schüler (Testlevel 5 und 6) in mindestens einem Bereich beträgt in Österreich wie im OECD-Schnitt 15,7 Prozent. Der Anteil leistungsschwacher Schüler (unter Stufe 2) in allen drei Bereichen liegt bei 13,5 Prozent (OECD 13,4).

Angeführt wird die internationale Punktetabelle mit großem Abstand zu den österreichischen Ergebnissen von vier chinesischen Provinzen/Städten (Peking, Schanghai, Jiangsu, Zhejiang: Lesen 555, Mathematik 591, Naturwissenschaften 590), Singapur, Macau (China) und Hongkong (China). Gefolgt von Estland (Lesen 523, Mathematik 523, Naturwissenschaften 530), Kanada (520 – 512 – 518) und Finnland (520 – 507 – 522). Am Tabellenende rangieren Libanon, der Kosovo, die Dominikanische Republik und die Philippinen (Lesen 340, Mathematik 353, Naturwissenschaften 357 Punkte).

Wirft man allerdings einen Blick auf den langfristigen Trend der Österreich-Ergebnisse, so zeigt sich jedoch in den Naturwissenschaften ein Abwärtstrend. Seit 2006, als dieser Bereich erstmals schwerpunktmäßig getestet wurde, sind die Leistungen der österreichischen Schülerinnen und Schüler in "Science" rückläufig – sowohl im Durchschnitt aller getesteten Jugendlichen als auch bei den leistungsstärksten und den leistungsschwächsten Schülern sanken die Leistungen gleichermaßen. 2018 erzielten Österreichs Schülerinnen und Schüler in Naturwissenschaften bei Pisa um 21 Punkte weniger als im Jahr 2006. Der OECD-Schnitt lag bei minus 6.

Der Trend in Naturwissenschaften geht bergab

Der langfristige Trend in Naturwissenschaften geht in Österreich also signifikant nach unten. So waren die Ergebnisse der Top-Performer, die beim Test die höchsten Level 5 oder 6 erreichten, diesmal um nahezu vier Prozentpunkte geringer als 2006. Im OECD-Bericht heißt es denn auch zur "allgemeinen Leistungsentwicklung" in Österreich in Naturwissenschaften: "Rückläufig".

Die langfristigen Trends sind für den längsten verfügbaren Zeitraum seit Pisa 2000 für Lesen, seit Pisa 2003 für Mathematik und seit Pisa 2006 für Naturwissenschaften angegeben, Ausgangsjahr ist jenes Jahr, in dem die jeweilige Domäne zum ersten Mal schwerpunktmäßig getestet wurde.

Gleichbleibende Leistungen in Lesen und Mathematik

Im Gegensatz zu den rückläufigen Durchschnittsleistungen in Science seit 2006 weist die OECD für die durchschnittlichen Lese- und Mathematik-Ergebnisse seit 2000 beziehungsweise 2003 stabile Leistungen rund um eine flache Trendlinie aus – "gleichbleibend", lautet die Diagnose im Bericht.

OECD-Bildungsdirektor Schleicher sagte zu den Österreich-Ergebnissen auf STANDARD-Anfrage: "Ja, in Naturwissenschaften ist das ein deutlicher Leistungsabfall, aber trotzdem liegt Österreich noch im OECD-Mittel. Auch in den anderen Leistungsbereichen schneiden die österreichischen Schüler nicht besser ab als vor zwei Jahrzehnten, und das in einer so viel anspruchsvolleren Welt. So können weniger als acht Prozent der österreichischen Schüler Fakten von einer Meinung unterscheiden, wenn dies in eine anspruchsvolle Fragestellung eingebettet wurde. Vor zwei Jahrzehnten konnte man damit leben, denn damals lasen Schüler oft sorgfältig redigierte Bücher. Aber in der heutigen Medienwelt?"

Bildungskonkurrenz in Fernost

OECD-Generalsekretär Ángel Gurría wies übrigens im Geleitwort zur neuen Pisa-Studie angesichts des Vorsprungs der vier chinesischen Städte beziehungsweise Provinzen darauf hin, dass dort die am stärksten benachteiligten zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler auch ein höheres Lesekompetenzniveau aufweisen als der Durchschnitt der OECD-Schüler sowie ein vergleichbares Kompetenzniveau wie die zehn Prozent der Schülerinnen und Schüler mit dem günstigsten sozioökonomischen Hintergrund in manchen dieser Länder.

Für Gurría, der darauf hinweist, dass diese vier ostchinesischen Regionen zwar "nicht repräsentativ für das ganze Land sind", aber mehr als 180 Millionen Menschen repräsentieren, sind diese Bildungsergebnisse umso "bemerkenswerter, als das Einkommensniveau dort deutlich niedriger ist als im OECD-Schnitt. Die Qualität ihres heutigen Bildungsangebots wird sich morgen in der wirtschaftlichen Stärke dieser Regionen niederschlagen."

Enttäuschende Ergebnisse im OECD-Bereich

Und er schreibt weiter, dass es vor diesem Hintergrund und angesichts des in den vergangenen zehn Jahren im OECD-Raum verzeichneten Anstiegs der Ausgaben pro Schüler im Primar- und Sekundarbereich um mehr als 15 Prozent "enttäuschend" sei, dass sich die Schülerleistungen in den meisten OECD-Ländern seit der ersten Pisa-Erhebung im Jahr 2000 "praktisch nicht verbessert haben". Nur sieben der 79 beteiligten Bildungssysteme konnten seit 2000 eine deutliche Verbesserung ihrer Leistungen in allen drei Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erzielen (Albanien, Kolumbien, Macau/China, Republik Moldau, Peru, Portugal und Katar). Einige weitere in zwei (zum Beispiel Estland, Israel, Polen, Russland, Singapur) oder in einem Bereich (Deutschland etwa verbesserte die Leseleistungen im Langfristtrend).

Die OECD hat zu den Ergebnissen der neuen Pisa-Studie eine interaktive Datenvisualisierung entwickelt, die Sie hier finden.

Die wichtigsten Ergebnisse von Pisa 2018 (das Testjahr, die Ergebnisse gibt es traditionell im Jahr darauf) im Überblick:

  • Spitzenleistungen: Sowohl der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die in zumindest einem Bereich besonders leistungsstark sind, aber auch jener, die in einem Teilbereich besonders schlecht abgeschnitten haben, ist in Österreich ähnlich hoch wie im OECD-Schnitt. Je 16 Prozent sind hierzulande und im OECD-Schnitt Top-Performer in einer getesteten Disziplin. Besonders schlecht im Lesen sind in Österreich 24 Prozent, im OECD-Schnitt 23 Prozent, in Mathematik haben 21 Prozent der österreichischen Schüler nur das Mindestniveau erreicht, im OECD-Schnitt 24 Prozent.
  • Geschlechterunterschied: Besonders auffällig hingegen sind wieder Unterschiede mit Blick auf die Geschlechter. Vor allem mit Mathematik fällt Österreich auf. Hierzulande übertrafen die Buben in Mathematik die Leistungen der Mädchen im Schnitt nämlich um 13 Punkte. Dieser Vorsprung ist mehr als doppelt so groß wie der OECD-Mathe-Durchschnittsvorsprung der Buben, der bei fünf Punkten liegt. In den Naturwissenschaften zeigten sich keine geschlechterspezifischen Leistungsunterschiede. Beim Leseverständnis wiederum waren die Mädchen hierzulande – wie in allen Pisa-Teilnehmerländern – auch wieder deutlich stärker, sie hatten im Schnitt um 28 Punkte mehr als die Buben. Das ist aber auch im OECD-Schnitt so mit 30 Punkten Vorsprung für die jungen Leserinnen gegenüber den Buben.
  • Sozioökonomischer Hintergrund: Es gibt in allen Pisa-Studie-Teilnehmerländern einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Hintergrund und der Leistung der Schüler, das zeigte sich auch diesmal wieder beim Schwerpunkt Lesen. Allerdings, und das hebt die OECD hervor, "gelang es hier zehn Prozent der benachteiligten Schülerinnen und Schüler in Österreich, landesweit zu den besten 25 Prozent zu gehören und damit zu zeigen, dass Armut kein Schicksal sein muss". OECD-weit beträgt der Durchschnittswert in dieser Kategorie elf Prozent.
  • Migrationshintergrund: Anders als im OECD-Schnitt, wo 17 Prozent der Jugendlichen mit Migrationshintergrund im besten Viertel landeten, waren es in Österreich deutlich weniger, nämlich nur elf Prozent. Schüler ohne Migrationshintergrund erzielten in Österreich im Bereich Lesekompetenz 63 Punkte mehr als Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund (der ersten und der zweiten Generation). Nach Berücksichtigung des ökonomischen Profils der Schülerpopulation blieb noch immer ein Leistungsabstand von 33 Punkten (OECD-Schnitt 24). Insgesamt hatten 2018 in Österreich 23 Prozent der Schülerschaft einen Migrationshintergrund, die Hälfte dieser Schüler stammte aus sozioökonomisch benachteiligten Familien.

Schlüsselqualifikationen für digitalisierte Welt

Wie die OECD ausdrücklich betonte, wurde auch bei dieser Pisa-Studie kaum gelerntes Wissen abgefragt. Vielmehr gehe es bei dem Test-Setting darum, zu untersuchen, "ob die Schülerinnen und Schüler in der Lage waren, Wissen anzuwenden, Fakten von Meinungen zu unterscheiden, Informationen zu verknüpfen und eigene Lösungswege zu finden – Schlüsselqualifikationen in einer zunehmend digitalisierten Welt."

Der OECD-Generalsekretär erklärte auch, warum der Schwerpunkt Lesen so wichtig ist: weil sich die Lesekompetenzanforderungen an junge Menschen grundlegend gewandelt haben. Das Smartphone habe die Art und Weise, wie Menschen lesen und Informationen austauschen, verändert, es seien neue Textformen entstanden. Zudem werde es immer schwieriger, aus den vielen Antworten, die das Internet auf Fragen liefere, herauszufinden, welche denn der Wahrheit entsprechen.

Warum Lesekompetenz wichtiger denn je ist

Die aktuellen Pisa-Ergebnisse hätten gezeigt, schreibt Gurría, "dass in den OECD-Ländern weniger als ein Zehntel der Schülerinnen und Schüler in der Lage ist, anhand von impliziten Hinweisen in Bezug auf Inhalt oder Informationsquelle zwischen Tatsachen und Meinungen zu unterscheiden. Nur in den genannten vier chinesischen Regionen, in Kanada, Estland, Finnland, Singapur und den Vereinigten Staaten stellte mehr als ein Siebtel der Schülerinnen und Schüler ein solches Lesekompetenzniveau unter Beweis."

Bildung müsse, zumal im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, künftig also mehr leisten als die Vermittlung von Wissen, sondern den Jugendlichen helfen, "einen verlässlichen Kompass zu entwickeln, mit dem sie sich in einer komplexen, vieldeutigen und volatilen Welt zurechtfinden können."

Lernen braucht ein gutes Umfeld

Neben den Kerndomänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften untersuchte die Pisa-Studie 2018 auch Faktoren, "die für das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler eine Rolle spielen". Dazu wurden die Jugendlichen zu ihrer sozialen Herkunft befragt, ihren Einstellungen, Lernerfahrungen und Ambitionen. Ein Ergebnis war, dass sich die jungen Menschen in vielen Ländern, nicht nur in Österreich, in Bezug auf ihre spätere Bildungslaufbahn "weniger ambitioniert" zeigten, "als ihre Leistungen es vermuten ließen", schreiben die OECD-Autoren.

  • Hochschulbildung: So erklärten Schülerinnen und Schüler aus sozioökonomisch schwierigen Verhältnissen auch bei sehr guten Leistungen besonders selten, eine tertiäre Bildung, also ein Hochschulstudium, anzustreben. Während nur ein Fünftel der leistungsstarken Schüler aus finanziell bessergestellten Verhältnissen kein Hochschulstudium anstrebt, galt das für die Hälfte der Schüler mit Topleistungen aus sozial benachteiligten Familien. Österreich und Deutschland gehören damit zu einer Gruppe von Ländern, in denen dieser soziale Faktor besonders stark ausgeprägt ist.
  • Mobbing: Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die angeben, in der Schule mindestens ein paar Mal im Monat gemobbt worden zu sein, beträgt in Österreich so wie im OECD-Schnitt 23 Prozent. 84 Prozent der Schüler sagten aber auch, dass es eine gute Sache sei, Schülern zu helfen, die sich selbst nicht verteidigen können. 14 Prozent der heimischen Teenager, die an der Pisa-Studie teilgenommen haben, fühlen sich in der Schule einsam (OECD-Schnitt 16 Prozent).
  • Schulschwänzen: Die OECD wollte auch wissen, wie viele der 15-Jährigen in den getesteten Klassen in den zwei Wochen vor dem Pisa-Test einen ganzen Tag geschwänzt haben. Im OECD-Schnitt antworteten 21 Prozent mit Ja, in Österreich etwas weniger, 17 Prozent gaben an, einen Tag in den vergangenen zwei Wochen geschwänzt zu haben. 42 Prozent gaben außerdem an, in diesem Zeitraum zu spät in die Schule gekommen zu sein. Es zeigte sich übrigens, dass in den meisten Ländern die Schülerinnen und Schüler mit Mobbingerfahrung häufiger die Schule schwänzten als jene, die sich dort wohler fühlten und von ihren Eltern emotional mehr unterstützt wurden.
  • Kooperationsbereitschaft: Ein besonders hoher positiver Wert wurde für Österreich übrigens mit Blick auf die Stimmung in den Klassen ausgewiesen. Die Frage, ob Mitschülerinnen und Mitschüler miteinander kooperieren, beantworteten 76 Prozent der österreichischen Jugendlichen (OECD-Schnitt 62 Prozent). Rund die Hälfte (53 Prozent vs 50 Prozent OECD-Schnitt) gab jedoch auch an, dass die Klassenkameraden miteinander konkurrieren.
  • Lebenszufriedenheit: Den Jugendlichen wurde eine Zehnpunkteskala vorgelegt, auf der sie ihre Lebenszufriedenheit abbilden sollten. Sieben von zehn österreichischen Jugendlichen gaben demnach an, mit ihrem Leben zufrieden zu sein (OECD-Schnitt 67 Prozent). Neun von zehn sind österreichweit und OECD-weit manchmal oder immer glücklich, fünf beziehungsweise sechs (OECD-Schnitt) fühlen sich allerdings immer traurig. 84 Prozent gaben in Österreich, aber auch im OECD-Schnitt, an, dass sie meistens einen Weg aus einer schwierigen Situation finden. Die Hälfte der Jugendlichen macht sich Sorgen darüber, was andere über sie denken, wenn sie bei irgendetwas versagen.
  • Selbstbild: Fast drei Viertel der befragten Jugendlichen (72 Prozent) haben ein sehr positives und insgesamt dynamisches Selbstbild in Bezug auf ihre Leistungsentwicklung, berichtet die OECD. Sie widersprachen der Aussage, wonach man an der eigenen Intelligenz nicht wirklich etwas ändern könne. Der OECD-Schnitt war deutlich niedriger mit 63 Prozent.

Für Bildungsministerin Iris Rauskala sind die Resultate "nicht die große Jubelbotschaft, aber auch kein Grund zur großen Sorge", sagte sie Dienstagvormittag bei der Präsentation der Ergebnisse. Sie glaube, dass die in den vergangenen Jahren eingeleiteten Maßnahmen wie die Einführung von Deutschklassen bzw. Deutschförderkursen oder die verstärkte Deutschförderung im Kindergarten richtig gewesen seien. "Wir können es nur nicht aus dem Ergebnis ableiten." Man brauche daher Geduld, bis die diversen Initiativen Erfolg hätten.

Nach wie vor "zu hoch" ist für Rauskala die sogenannte "Risikogruppe" der bei Pisa besonders schlechten Schüler. In Österreich gehört in allen drei Bereichen mehr als jeder fünfte Schüler dazu. Demgegenüber ist der Anteil der Spitzenschüler in Österreich eher gering. (Text: Lisa Nimmervoll, Grafiken: Michael Matzenberger, 3.12.2019)

Update: Um 12:46 Uhr wurde eine Stellungnahme von Bildungsministerin Iris Rauskala eingefügt.