US-Republikaner Duncan D. Hunter gab 150.000 Dollar an Wahlkampfkosten für eigene Zwecke aus. Unter anderem gönnte sich der hochrangige Politiker Videospiele.

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Ein US-Kongressabgeordneter soll Wahlkampfspenden für Videospiele auf Steam ausgegeben haben. Rund 1300 Dollar soll Republikaner Duncan D. Hunter für Games zweckentfremdet haben. Zu den weiteren illegalen Ausgaben sollen Flugtickets für seine Hasen, Fast Food, Kinotickets, Lego und Schokolade gezählt haben. Bis zu fünf Jahre Haft und 250.000 Dollar Strafe drohen dem 42-Jährigen nun.

Die österreichische Innenpolitik lässt grüßen

Der Fall weckt Erinnerungen an die österreichische Innenpolitik. Wie kürzlich bekannt wurde, nutzte Ex-Vizekanzler Strache seine Parteikreditkarte, um Geld für das Mobile-Game Clash of Clans auszugeben. Laut dem ehemaligen Politiker soll es sich dabei allerdings um ein Versehen gehandelt haben. Das Geld soll prompt zurückbezahlt und die eigene Kreditkarte hinterlegt worden sein. (red, 4.12.2019)