Präsident Salva Kiir und Ex-Rebellenanführer Riek Machar verkündigten eine Einigung.

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Juba – Mehr als ein Jahr nach Ende des Bürgerkriegs im Südsudan zeichnet sich eine Einigung der Konfliktparteien auf eine gemeinsame Regierung ab. Präsident Salva Kiir erklärte am Dienstag, er habe sich mit Oppositionschef und Ex-Rebellenanführer Riek Machar auf die Bildung einer Einheitsregierung verständigt.

Eine Einigung bis zum eigentlichen Ablauf der Frist Mitte November war gescheitert, weil Streitpunkte noch offen waren. Beide Seiten hatten daraufhin zwar eine Verlängerung vereinbart, die Verzögerung ließ aber Sorgen aufkommen, dass der im September 2018 nach fünf Jahren beendete Bürgerkrieg wiederaufflammen könnte, bei dem schätzungsweise 400.000 Menschen gestorben sind. Eine Hungersnot stürzte den jüngsten, erst 2011 unabhängig gewordenen Staat der Erde noch tiefer ins Elend. Der Konflikt löste die größte Flüchtlingskrise in Afrika seit dem Völkermord in Ruanda 1994 aus. (APA, 17.12.2019)