Martin Sheen war US-Präsident in der Serie "The West Wing". Für die "New York Times" ist das bis Ende 2019 die beste Serie in den 20 Jahren nach "The Sopranos".

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1999 läutete die Serie "The Sopranos" ein neues Zeitalter des Fernsehens ein. Die "New York Times" nominiert zum Jahresende die zwanzig besten Serien seither. Ganz oben auf dieser Liste steht "The West Wing" über das Leben im Inneren des Weißen Hauses. Hauptdarsteller waren Martin Sheen und Rob Lowe. Die Serie lief von 1999 bis 2006, NBC produzierte sieben Staffeln, Showrunner war Aaron Sorkin.

Auf Platz zwei des Rankings liegt "The Shield". Die Krimiserie verfolgte das Leben von Cops auf den Straßen von L.A. und deren Kampf gegen das Verbrechen von 2002 bis 2008. Die sieben Staffeln liefen auf FX Network. Die Idee dazu stammte von Shawn Ryan, es spielten unter anderen Michael Chiklis, Catherine Dent und Walton Goggins.

Drittbeste Serie seit den "Sopranos" ist laut "New York Times" "The Wire". David Simons episches Porträt von Drogenszene und Stadtpolitik Baltimores unterhielt zwischen 2002 und 2008. Dominic West, Lance Reddick, Sonja Sohn, Wendell Pierce und viele, viele andere mehr sorgten für bis dahin unerreichte Dichte in der Erzählstruktur.

Interessantes Detail am Rande: Mit "Transparent" von Amazon Prime Video schafft es nur eine einzige Serie von einem Streaminganbieter in dieses Ranking – und da erst auf Platz 18.

Die weiteren Plätze:

4. Battlestar Galactica

5. Deadwood

6. Lost

7. Veronica Mars

8. Grey's Anatomy

9. Friday Night Lights

10. Mad Men

11. Breaking Bad

12. The Good Wife

13. Adventure Time

14. Enlightened

15. The Americans

16. Rectify

17. The Leftovers

18. Transparent

19. Jane the Virgin

20. Atlanta (red, 27.12.2019)