Drei Menschen wurden bei dem Terrorangriff getötet. Den Ausgewiesenen wird aber keine Mithilfe bei der Tat vorgeworfen.

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Washington – Die USA wollen einem Medienbericht zufolge mehr als ein Dutzend saudische Soldaten ausweisen, die sich zur Ausbildung auf Militärstützpunkten in den Vereinigten Staaten befinden. Das sei das Ergebnis einer Überprüfung infolge tödlicher Schüsse eines saudischen Luftwaffensoldaten auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im Dezember, berichtete der Sender CNN am Samstagabend.

Den Betroffenen werde nicht vorgeworfen, den 21 Jahre alten Täter unterstützt zu haben. Einige würden aber beschuldigt, Verbindungen zu Extremisten zu haben. Einigen Betroffenen werde vorgeworfen, Kinderpornografie besessen zu haben.

Ausbildung von 300 saudischen Soldaten ausgesetzt

Der saudische Luftwaffensoldat, der sich zur Ausbildung in Pensacola aufhielt, hatte im vergangenen Monat das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet. Er wurde von Sicherheitskräften erschossen. US-Ermittler behandeln den Vorfall als Terrorangriff. Saudi-Arabien ist ein Verbündeter der USA. Nach dem Angriff setzte die US-Marine das Flugtraining für rund 300 saudische Soldaten in den Stützpunkten Pensacola, Whiting Field und Mayport aus. (APA, dpa, 12.1.2020)