Nach Winnie Pooh nun auch "Herr Drecksloch".

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Der Internetkonzern Facebook hat sich für einen peinlichen Fehler bei der Übersetzung des Namens von Chinas Staatspräsident Xi Jinping entschuldigt: Auf myanmarischen Facebook-Seiten war Xis Name während dessen Staatsbesuch am Samstag falsch aus dem Birmanischen ins Englische übersetzt worden – als "Drecksloch".

Es handle sich um einen "technischen Fehler", erklärte Facebook. "Dies hätte nicht passieren dürfen und wir unternehmen Schritte um sicherzustellen, dass das nicht wieder vorkommt."

"Herr Drecksloch"

Der Fehler bei der automatischen Übersetzung führte unter anderem dazu, dass auf der offiziellen Facebook-Seite der myanmarischen De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi am Samstag Eintragungen zu finden waren wie "Herr Drecksloch, Präsident von China, kommt um 16.00 Uhr an" oder "Der Präsident von China, Herr Drecksloch, hat sich ins Gästebuch des Abgeordnetenhauses eingetragen."

Facebook erklärte, Xis Name sei nicht in seiner Datenbank für Übersetzungen aus dem Birmanischen enthalten gewesen. In solchen Fällen ersetze das Übersetzungssystem Wörter automatisch durch solche, die ähnliche Silben enthielten. Bei einem Test habe sich gezeigt, dass andere burmesische Wörter mit den Vorsilben "xi" oder "shi" vom System ebenfalls automatisch mit "Drecksloch" übersetzt worden seien. (APA, 19.1.2020)