"Ein starkes Comeback ist mit eurer Hilfe möglich", sagte Heinz-Christian Strache zu seinen Anhängern, die ihm beim Neujahrstreffen der Allianz für Österreich (DAÖ) zujubelten. Die im Dezember von FPÖ-Abtrünnigen gegründete Liste könnte mit Strache bei der Wien-Wahl punkten. Noch hat der Ex-FPÖ-Chef sich aber nicht dezidiert zu einer Kandidatur geäußert, seinen endgültigen Entschluss möchte er erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

Strache beim Neujahrstreffen der Allianz für Österreich.
Foto: Ronald Zak Ap

Chancen mit Strache als Spitzenkandidat

Bei der Wiener Gemeinderatswahl im Jahr 2015 erreichte die FPÖ unter Strache über 30 Prozent. Dass dieses Ergebnis vermutlich weder von der FPÖ noch von der DAÖ – die sich, wird Strache Spitzenkandidat, umbenennen will – erreicht werden wird, liegt nach dem vergangenen halben Jahr nahe. Und dennoch, die Wahrscheinlichkeit auf ein Strache-Comeback ist sehr hoch, das schätzt auch User "mei Postingname is ned deppat" so ein:

Mit Strache als Spitzenkandidat hätte die Liste womöglich sogar Chancen, die Fünfprozenthürde zu nehmen und in den Gemeinderat einzuziehen. Für User "HAL__9000" ist es unvorstellbar, wie man nach den Vorkommnissen des vergangenen Jahres noch Zuspruch als Politiker bekommen kann:

Welche Chancen hätte Strache bei einem Comeback?

Können Sie sich vorstellen, dass die Liste mit ihm als Spitzenkandidat in den Gemeinderat einzieht? Welche Rolle spielen die Ibiza-Affäre und die Ermittlungen gegen Strache in der Casinos- und Spesenaffäre? Wäre eine Partei mit Strache eine echte Konkurrenz für die FPÖ? (mawa, 24.1.2020)