August Diehl in "Ein verborgenes Leben".
Foto: Reiner Bajo/Fox Searchlight Pictures via AP

20 Jahre. So lange dauerte Regisseur Terrence Malicks längste Kreativpause zwischen zwei Filmen. Auf sein Spielfilmdebüt "Badlands – Zerschossene Träume" aus dem Jahr 1973 folgte 1978 "In der Glut des Südens". Malick meldete sich erst wieder 1998 mit dem Kriegsfilm "Der schmale Grat" zurück. "The New World" über die Pocahontas-Legende und "The Tree of Life", der in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, sollten folgen. Nun kommt mit "Ein verborgenes Leben" das neueste Werk des amerikanischen Regisseurs in die Kinos. Verfilmt wird das Leben des NS-Wehrdienstverweigerers Franz Jägerstätter mit August Diehl in der Hauptrolle.

Lange, meditative Einstellungen, die Rolle der Natur, das Aufgreifen philosophischer und spiritueller Fragen und Voice-over-Erzählungen sind den eher ruhigen, langsamen Filmen des Regisseurs gemein. Stießen die jüngeren Filme Malicks auf eher gemischte Reaktionen des Publikums und der Filmkritiker, gelten besonders seine ersten fünf Filme als Klassiker der Filmgeschichte.

Welcher ist Ihr liebster Terrence-Malick-Film?

Was schätzen Sie an seinem Stil? Welche Szenen sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Oder können Sie mit seinem Werk gar nichts anfangen? (aan, 27.1.2020)