Der Tauchtourismus ist ein Hoffnungsträger der griechischen Tourismusbranche.
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Athen – Die griechische Regierung hat angekündigt, künftig Tauchgänge zu ausgewählten historischen Schiffswracks zu erlauben. Ein Gesetzesentwurf über die Einrichtung von touristischen Tauchgebieten rund um Wracks, die zwischen 1860 und 1970 gesunken sind, werde "in einem Monat" vorgestellt, sagte der griechische Tourismusminister Harry Theocharis.

Am griechischen Meeresboden liegen zahlreiche Wracks – unter anderem aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1916 etwa sank vor der griechischen Insel Kea die Britannic, ein Schwesternschiff der legendären Titanic.

Mit dem Vorhaben erhofft sich Griechenland steigende Touristenzahlen. Die griechische Regierung setzt intensiv auf den Tourismus, um das Wirtschaftswachstum des Landes sowie die Beschäftigung anzukurbeln. Der Tourismussektor macht derzeit ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts aus, jede fünfte griechische Arbeitskraft arbeitet in der Branche. (red, 29. 1. 2020)