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Die US-Börsenaufsicht SEC hat einen ersten Entwurf zum Einsatz von Kryptowährungen zur Start-Up-Finanzierung (Initial Coin Offering, ICO) vorgelegt. Demnach sollen Handelsplattformen zwar bereits ICO-Tokens unter Auflagen innerhalb des bestehenden Regulierungsrahmens einsetzen können. Allerdings müsse nach drei Jahren ein Vorschlag gemacht werden, wie ein Netzwerk zum freien und transparenten Handel aufgebaut werden könne. Es handle sich zunächst "nur um eine Skizze", die jetzt öffentlich zur Diskussion gestellt werde, sagte SEC-Kommissarin Hester Peirce der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.

Spannung

Die Stellungnahme der SEC war mit Spannung erwartet worden. Bei einem ICO bringen vor allem Startups eine eigens geschaffene Kryptowährung an den Markt, um damit ihr Unternehmen zu finanzieren. Der Prozess ist im Gegensatz zum klassischen Börsengang einer Firma – dem Initial Public Offering (IPO) – bislang ungeregelt. (Reuters, 7.2.2020)