Renée Zellweger in Armani Privé, so schlicht wie weiß wie elegant – einer Oscar-Preisträgerin (beste Hauptdarstellerin) würdig.

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Charlize Theron in Dior und Schmuck von Tiffany. Der Stoff für Bein und Schulter verschwand in der Schleppe, erinnert an das berühmte Schlitzkleid von Angelina Jolie.

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US-Kabarettistin Kristen Wiig in Valentino. Untenrum erinnert die Sache an ein Seepferdchen im Partylook, obenrum dürften den Designern die Ideen ausgegangen sein. Kaschiert wird das mit Handschuhen im Pathologie-Look.

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Laura Dern in Armani Privé mit ihrer Mutter Diane Ladd, wobei die Tochter einen auf Cancan mit einem Schuss Westernsaloon macht und dies untenrum mit Fadesse garniert.

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Und auch Keanu Reeves – in Dolce & Gabbana – kam mit Mama Patricia Taylor.

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Sandra Oh in Elie Saab mit Rüschen, Glitzer, Pailletten, puffig an Ärmeln und Schleppe. Macht was her.

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Eine Art Space-Nonne in transparenter Nobel-Pailletten-Sternchen-Kutte: Sängerin Janelle Monae in Ralph Lauren.

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Sängerin Billie Eilish: Die Interpretationshoheit ihres Haarschmucks überlassen wir der Friseursinnung. Sie dürfte so weit gefasst werden wie ihr weißer Bahnwärteranzug von Chanel – sozusagen das Reziprok des kleinen Schwarzen.

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Billy Porter, auch heuer für manche wieder der Öha-Augenschmaus der Filmsause. Die obere Hälfte des Schauspielers erinnert an einen Gladiator im Ferrero-Küsschen-Look, die untere an die Reste eines seidenweichen Heißluftballons. Der Look stammt von Giles Deacon, das Fußwerk von Jimmy Choo, der Schmuck von Atelier Swarovski

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Na bitte, geht doch! Hollywood-Star Geena Davis zeigt in einem Kleid von Romona Keveza, dass es bei den Oscars noch immer um Glanz und Glamour geht. Weiter so.

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Timothee Chalamet in einem Anzug von Prada und Margot Robbie in einem Vintagekleid von Chanel. Schlicht, fesch, schick.

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Natalie Portman in einem Kleid von Dior. Oben drüber trägt sie eine Art Zorro-Mäntelchen mit Botschaft: Darauf sind die Namen der Regisseurinnen, die nicht nominiert waren, eingestickt.

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Julia Butter (sie spielte in "Once upon a Time in Hollywood) dürfte in ihrer Freizeit zu viel "Prinzessin Lillifee" schauen. In der kugeligen Tasche trug sie ein Sandwich, weil sie angeblich mit der Oscar-Speisekarte nicht zufrieden war. Das Kleid stammt von Christian Siriano.

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Rooney Mara in Alexander McQueen und Joaquin Phoenix, der heuer das ganze Jahr den gleichen Smoking von Stella McCartney trägt. Natürlich nur am roten Teppich. Warum auch nicht? Die Reinigung dürfte billiger sein als eine neue Einserpanier.

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Als käme sie von einer griechischen Oligarchen-Hochzeit: Salma Hayek samt Lorbeerkranz in einem Kleid von Gucci mit Leonardo DiCaprio. Streng schaut sie dem Mimen in die Augen. Die Gesten der beiden geben zu denken. Oder?

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Brad Pitt kann's nicht erwarten, die Statue in Händen zu halten. Vor dem Kleiderkasten dürfte er weniger lang herumgestanden sein. Auch bei ihm wurde es der klassische Smoking (von Brioni). Dafür trägt er wieder seine prächtig-schlurfige Haarmatte. Detail am Rande: Angeblich trug der Preisträger beim Oscar-Lunch ein Namensschildchen. Soso.

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Spike Lee in einem Anzug von Gucci, an seiner Seite Gattin Tonya Lewis Lee. Erinnern irgendwie an Barbie und Ken, nur cooler. Am Revers des Anzugs ist die Nummer 24 zu lesen. Sie und das Violett der L. A. Lakers sollen an den vor kurzem verstorbenen Basketball-Superstar Kobe Bryant erinnern.

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Und nochmals Gucci: Die irische Schauspielerin mit dem etwas diffizil auszusprechendem Namen Saoirse Ronan.

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Penelope Cruz in einem Vintage-Kleid von Chanel: Hübsch aufgemascherlt à la "Vom Winde verweht". Der Schmuck dazu stammt von Atelier Swarovski.

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Auch Schauspielerin, Regisseurin und Autorin Greta Gerwig reiste an. Sie trug eine stoff-aufwändige Robe von Dior und kommt darin ein wenig tantenhaft herüber.

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"Alu mit Strähnchen" könnte der Look der Diva Scarlett Johansson benamst werden. Nicht unelegant, aber doch etwas blechern. Der Entwurf stammt aus dem Hause Oscar de la Renta.

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Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber fesch mit ein paar Blümchen. Adam Driver in Burberry, Ehefrau Joanne Tucker in Oscar de la Renta.

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Auch Léa Seydoux trug ein Vintage-Kleid von Louis Vuitton. Gerade recht für den Anlass...

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Kostümdesignerin Arianne Phillips setzte auf Upcycling. Ein Kleid, das sie 2012 getragen hatte, wurde von Moschino-Designer Jeremy Scott umgestaltet. Das ist würdig und recht, dennoch könnte sie mit dem Teil auch beim Stangl-Wirt antanzen.

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Einen Oscar gab's zwar nicht, aber für ihre Dekolleté-tolerante Robe von Versace bekam Cynthia Erivo viel Beifall. Von der Pose macht sie auf Monroe – passt!

(red, 10.2.2020)

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