Im walisischen Ort Nantgarw stehen die Straßen unter Wasser.

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London – Aufgrund von Sturm "Dennis" wurden in Großbritannien am Sonntag etwa 600 Hochwasserwarnungen veröffentlicht. Die Behörden stuften die Lage in Teilen von Wales als lebensbedrohlich ein. In dem walisischen Ort Ystradgynlais stürzte ein Mann aufgrund des Sturms in einen Fluss und kam ums Leben.

Zahlreiche Zugstrecken und Straßen wurden gesperrt. Neben Wales waren auch Regionen in England und Schottland betroffen.

Dennis hat extrem viel Regen mitgebracht. Da exakt eine Woche zuvor bereits Sturm Ciara (Sabine) für Überschwemmungen und extrem nasse Böden gesorgt hatte, befürchteten die Experten nun größere Schäden. Soldaten halfen den erschöpften Einwohnern im nordenglischen Calderdale, die noch unter den Schäden des letzten Sturms leiden.

Hunderte Flüge fielen aus

Hunderte Flüge fielen am Wochenende wegen des Unwetters in Großbritannien aus, vor allem bei der Airline Easyjet, aber auch etliche Flüge von British Airways. Betroffen waren Zehntausende Passagiere, von denen viele in den Schulferien verreisen wollten.

Zwei Menschen waren am Samstag leblos in der rauen See an der Südostküste Englands entdeckt worden. In einem Fall geht die Polizei inzwischen davon aus, dass der Sturm nichts mit dem Tod zu tun hat. Der andere Mann war von einem Tanker ins Meer gefallen. (APA, 16.2.2020)