Der Unfall ereignete sich an einer vielbefahrenen Kreuzung nahe der Universität von Kinshasa.

Foto: Reuters / Kenny Katombe

Kinshasa – Bei einem schweren Verkehrsunfall in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, sind am Sonntag laut Medienberichten mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die zuständige Ministerin Eteni Longondo bestätigte eine Zahl von mindestens 15 Toten. Sie bezog sich dabei aber nur auf jene Opfer, die in die Universitätsklinik eingeliefert worden waren.

Wie örtliche Medien berichten, raste ein mit Steinen beladener Lkw gegen Mittag in mindestens acht Autos und zwölf Motorräder und erfasste zudem eine Gruppe von Fußgängern. Laut den Informationen wird ein weiterer Anstieg der Opferzahlen befürchtet. Es gibt zahlreiche Verletzte. Der Unfall trug sich in der Nähe der Universität im Süden der Stadt zu.

Über den genauen Hintergrund des Unfalls war vorerst nichts bekannt. Die Polizei eröffnete laut der Internetplattform politico.cd Ermittlungen. Zeugen waren zunächst davon ausgegangen, dass die Bremsen des Lasters versagt haben könnten. (red, 16.2.2020)